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Klein EM-Dritter vom Turm - Hausding Vierter

Berlin Klein EM-Dritter vom Turm - Hausding Vierter

Als Sascha Klein auf dem Siegerpodest für Bronze vom Turm bejubelt wurde, zog Patrick Hausding auch ohne Medaille Nummer fünf ein zufriedenstellendes EM-Fazit.

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Sascha Klein sicherte sich in Berlin die Bronzemedaille.

Quelle: Hannibal

Berlin. Als Sascha Klein auf dem Siegerpodest für Bronze vom Turm bejubelt wurde, zog Patrick Hausding auch ohne Medaille Nummer fünf ein zufriedenstellendes EM-Fazit.

Nach bislang dreimal Gold und einmal Silber war der Lokalmatador nach dem Abschluss der Heim-Titelkämpfe glücklich. „Ich gönne Sascha auf jeden Fall die Bronzemedaille. Es war durchweg eine super EM“, sagte Hausding. Beim überlegenen Sieg des Russen Victor Minibajew mit 586,10 Punkten vor dem Olympia-Dritten Thomas Daley (Großbritannien/535,45 Zähler) kam Klein auf 530,90 Wertungspunkte. Hausding landete mit 515,40 Zählern auf Rang vier.

„Ich bin auf jeden Fall zufrieden. Es war ein starker Wettkampf“, erklärte Klein, „und es war richtig hart.“ Nach dem gemeinsamen Sieg mit Hausding vom Turm und Team-Bronze war es auch seine dritte Siegerehrung.

Nach zuvor sieben Medaillen in acht Sprung-Wettbewerben wurden die beiden deutschen Asse schon vor dem Finale lautstark von den Fans bejubelt - und nach ihren Sprüngen aus zehn Metern Höhe erst recht. „Schade, dass es schon vorbei ist, die Kulisse war schon überwältigend. Und 515 Punkte ist fast persönliche Bestleistung vom Turm“, schwärmte Hausding und hatte „tierisch Spaß“.

Klein lag nach dem ersten Durchgang knapp hinter Daley. Mit etwas Abstand folgte ein Trio um Hausding, der als Allrounder das leichteste Endkampfprogramm im Vergleich zu den Spitzen-Turmspringern hatte.

Aus seiner „Lauerstellung“ heraus wollte Hausding wie 2010 in Budapest, als er als erste Springer überhaupt Medaillen in allen fünf EM-Einzeldisziplinen gewann, auch das Fünferpack von Berlin perfekt machen. Das glückte nicht. Zur Halbzeit lagen die beiden Kumpels auf den Plätzen vier (Klein) und fünf (Hausding). Eine Runde später waren sie auf zwei und drei vorgerückt.

Mit stabilen Sprüngen gegen die wechselhafte Konkurrenz zog Minibajew auf dem Weg zu seinem ersten großen Titel mehr und mehr davon. Auch Daley war zu stark für das DSV-Duo. Und Hausding musste sich auch noch seinem Synchronsprung-Partner geschlagen geben. Der 25-Jährige bleibt bei 23 EM-Medaillen, darunter elf goldene. Klein hat 15 Europameisterschaftsplaketten, zehn davon in Gold. Zusammen waren sie in dieser Woche zum siebten Mal nacheinander Europameister geworden.

Nach neun Wettbewerben haben die Wasserspringer acht Medaillen auf dem Konto. „Der Fleiß der letzten Jahre wurde belohnt“, sagte Wassersprung-Bundestrainer Lutz Buschkow. „Das war ein sehr schöner Turmwettkampf.“


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dpa

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