Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Regen

Navigation:
Kleine Lichtblicke — Vettels Team kämpft sich nach oben

Sepang Kleine Lichtblicke — Vettels Team kämpft sich nach oben

Der Weltmeister zeigt im Training vor dem Großen Preis von Malaysia als Dritter eine starke Vorstellung. Beide Silberpfeile vorn.

Voriger Artikel
Auch Wolfsburg und Hamburg im DEL-Halbfinale
Nächster Artikel
Gedenkminute vor Malaysia-Rennen für Flug MH 370

Trotz Schwierigkeiten mit der Software seines Boliden will sich Sebastian Vettel in Malaysia auf die vorderen Plätze kämpfen.

Quelle: Getty Images

Sepang. Immerhin, Sebastian Vettels Draht nach oben scheint intakt. „Wenn es regnet, ist alles möglich“, sagte der Weltmeister nach seinem dritten Platz im freien Training von Malaysia. Wenige Minuten später fielen Sturzbäche auf den Kurs in Sepang, Donner grollte und Blitze zuckten durch den dunklen Himmel.

Der Seriensieger der vergangenen Jahre arbeitet mit seinem Team hart, um den Rückstand auf die Silberpfeile zu verkürzen. Lichtblicke wie der dritte Platz am Freitag lassen hoffen. Dennoch kann Red Bull vor dem Rennen am Sonntag ein wenig Hilfe gebrauchen.

Zwar fühle Vettel sich wohl mit dem Auto, das immer konkurrenzfähiger wird. Doch WM-Spitzenreiter Nico Rosberg drehte im Mercedes auch im Training von Malaysia die schnellste Runde. Sein Teamkollege Lewis Hamilton (England) hinterließ als Vierter ebenfalls einen guten Eindruck. „Wir sind sicher nicht die Favoriten an diesem Wochenende“, sagte Vettel daher. Zumal sich auch die Ferrari-Piloten Kimi Räikkönen (Finnland/Zweiter) und Fernando Alonso (Spanien/Fünfter) konkurrenzfähig präsentierten.

Doch es sind komplizierte Zeiten in der Formel 1, am zweiten Rennwochenende nach dem Wechsel zu den Hybrid-Turbomotoren suchen die meisten Teams noch nach ihrer Position. Auch kleine Fortschritte werden daher genau beachtet, und die erkennt Vettel seit dem enttäuschenden Aus beim Auftakt in Australien. „Wir kämpfen zur Zeit vor allem gegen uns selbst, aber wir werden immer besser“, sagt der 26-Jährige, „jede Runde hilft.“ Die größten Sorgen bereitet dabei weiter die Software zur Motorensteuerung. Schon in Melbourne hatte sie Vettel zur frühen Aufgabe gezwungen. „Es ist so viel Software im Wagen, da hilft es manchmal, das Auto einfach neu zu starten“, sagt der Hesse, „wie zu Hause am Computer. Auch Zufall spielt eine Rolle, und dieser hat uns in Australien eine übergebraten. Da haben wir wohl noch nicht die richtige App gefunden.“

Red Bull hat jedoch trotz des Rückstandes auf Mercedes mittlerweile eine Geschwindigkeit gefunden, um auf das Podium zu fahren. Und vielleicht hilft in Malaysia ja tatsächlich der Himmel mit.

Zumindest für das heutige Qualifying sind wieder starke Gewitter angesagt.

 



OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Mehr Sport
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Physik,Kernphysik,Wendelstein,Plasmaphysik,Atome Teaser der den User auf die Themenseite führen soll image/svg+xml Image Teaser Wendelstein 7-X 2015-09-23 de Sonderseite Golfen in MV Immer mehr Menschen schwingen im Nordosten den Golfschläger. 16 000 Mitglieder hat der Landesverband inzwischen – zehn Mal mehr als Anfang des Jahrtausends. Lesen Sie auf unserer Sonderseite Geschichten über die Golfszene, Spieler aus dem Land und Prominente, die gern in MV golfen.
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.