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Sportmix Klinsmann jubelt: US-Boys buchen WM-Ticket
Sportbuzzer Sportmix Klinsmann jubelt: US-Boys buchen WM-Ticket
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03:48 12.09.2013
Jürgen Klinsmann jubelt. Der US-Coach führte die Amerikaner zur WM 2014 in Brasilien. Quelle: dpa
Düsseldorf

Jürgen Klinsmann ist mit seinen US-Boys am Ziel. Und aus Europa haben sich der ehemalige Weltmeister Italien und der frühere Kontinental-Champion Niederlande als erste Fußball-Teams für die WM-Endrunde 2014 in Brasilien qualifiziert. Damit stehen neben dem Gastgeber neun der 32 Teilnehmer fest.

Mit dem 2:0 gegen Mexiko erledigte die US-Auswahl um Schalkes Jermaine Jones und den früheren Bayer- und Bayern-Profi Landon Donovan in Columbus/Ohio ihre Pflicht und holte vorzeitig das Ticket. Klinsmann war happy: „Das bedeutet mir sehr viel. Es ist nicht nur für die Spieler und unsere Fans ein besonderer Moment, sondern auch für uns Trainer.“

Superstar Messi war der Sieggarant für Argentinien. Mit zwei Treffern und einer Torvorlage überragte er beim 5:2 in Paraguay, mit dem sich der Weltmeister von 1978 und 1986 für Brasilien qualifizierte. „Wir sind auf dem richtigen Weg. Aber wir müssen noch besser werden, um die WM in Topform zu erreichen. Um Weltmeister zu werden, fehlt uns noch viel“, sagte Messi.

Louis van Gaals Niederländer quälten sich in Andorra zum 2:0 und lösten damit gleichfalls das Ticket. Robin van Persie (50., 54.) von Manchester United machte den Erfolg der Holländer, die ohne die Bundesligastars van der Vaart, Robben und Huntelaar angetreten waren, und damit das BrasilienTicket perfekt. Ebenso qualifizierte sich Costa Rica.

Auch Ottmar Hitzfelds Schweizer sind auf WM-Kurs. Die mit vier Bundesliga-„Legionären“ angetretenen Eidgenossen gewannen dank Doppel-Torschütze Fabian Schär 2:0 bei Verfolger Norwegen.

Bayern-Star Franck Ribéry, Europas Fußballer des Jahres, machte ein packendes Finale in der Gruppe I gegen Spanien möglich. Frankreich schloss durch das 4:2 und mit zwei Ribéry-Treffern in Weißrussland nach Punkten auf, hat aber schon ein Spiel mehr bestritten.

In der deutschen Gruppe C ist das DFB-Team (22) nach dem 3:0 gegen Gastgeber Färöer so gut wie durch. Um den Play-off-Platz kämpfen Schweden (1:0 in Kasachstan/ 17) und Österreich (14) nach dem 1:0 gegen Irland durch das Tor von Bayern-Profi Alaba (84.).

Nach dem Scheitern der Tschechen trat ihr Trainer Michal Bilek trat zurück. Sein Team verlor in Italien 1:2 und verpasste die Endrunde. „Wir wollten uns unbedingt für die WM qualifizieren und haben es nicht geschafft“, sagte Bilek. „Ich habe meine Mission nicht erfüllt und nehme deshalb meinen Hut.“

Bei den Iren warf Giovanni Trapattoni einen Tag nach dem 0:1 gegen Österreich das Handtuch. „Wir verlassen dieses Land mit Emotion, weil wir die irischen Fans verstehen“, sagte der 74 Jahre alte Italiener. Die Trennung sei in beiderseitigem Einvernehmen erfolgt.

Mit Feuerwerken und Freudenschüssen feierte Jordanien einen fast sensationell anmutenden Erfolg. In einem dramatischen Asien- Play-off setzte sich das Team in Taschkent mit 9:8 im Elfmeterschießen gegen Gastgeber Usbekistan durch und trifft nun in einer weiteren K.o.-Runde auf den Fünften der Südamerikagruppe — der Traum von der ersten Teilnahme des Königreichs an einer WM-Endrunde geht weiter.

Zehn Teams haben WM-Tickets sicher

32 Teilnehmer — 10 Länder sind schon

qualifiziert:


als Gastgeber: Brasilien

Asien (4,5 Plätze*): Australien, Iran,

Japan und Südkorea

Europa (13 Plätze): Italien und die

Niederlande

Südamerika (4,5 Plätze*): Argentinien

Afrika (5 Plätze)

Nord-/Mittelamerika/Karibik (3,5 Plätze*): Costa Rica und die USA

Ozeanien (0,5 Plätze*)

* in Interkontinental-Runden

ermitteln der Asien-5. Jordanien gegen den Südamerika-5. sowie der

Ozeanien-Sieger Neuseeland gegen den Nord-/Mittelamerika/Karibik-4.

in Hin- und Rückspielen (13./14 und 20. November) zwei Teilnehmer

Dietmar Fuchs

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