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Sportmix Koslowski: Wir haben einen schweren Rucksack abgelegt
Sportbuzzer Sportmix Koslowski: Wir haben einen schweren Rucksack abgelegt
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00:01 07.06.2017
Montreux/Rostock

Erleichtert und entspannt – das sind aktuell die beiden prägenden Attribute, die Volleyball-Bundetrainer Felix Koslowski treffend beschreiben. „Der Druck vor der WM-Qualifikation war sehr groß. Wir haben die Aufgabe souverän gemeistert. Ich bin glücklich und stolz auf die Mannschaft“, sagte der 33-jährige Schweriner. Mit fünf Siegen in fünf Spielen hatten sich die deutschen Volleyballerinnen eindrucksvoll für die Weltmeisterschaften qualifiziert, die im kommenden Jahr in Japan ausgetragen werden.

Zwar galt Koslowskis Mannschaft schon vor Beginn des Sechserturniers im portugiesischen Viana do Castelo als Favorit. Aber nach dem Umbruch beim EM-Zweiten von 2011 und 2013, der durch den Rücktritt von Spielerinnen wie Christiane Fürst und Margareta Kozuch nötig geworden war, musste die stark veränderte und verjüngte Formation erst einmal mit dem Druck zurechtkommen.

Und wie: gegen Slowenien, Estland und Finnland gelangen der Auswahl jeweils 3:0-Siege. Gegen Portugal und die ebenfalls hoch gehandelten Französinnen gab die DVV-Auswahl jeweils nur einen Satz ab.

„Das war so nicht abzusehen“, resümierte Koslowski, der als Trainer von Volleyball-Bundesligist SSC Palmberg Schwerin Ende April den Gewinn des elften deutschen Meistertitels gefeiert hatte.

Mit Louisa Lippmann, Jennifer Geerties, Lenka Dürr, Maren Brinker, Denise Hanke und Marie Schölzel hatte Koslowski sechs seiner Schweriner Profis mit nach Portugal genommen. „Dass sie so gut eingespielt sind, hat sich ausgezahlt“, meinte der Trainer. Die Routine half der Formation um Kapitänin Maren Brinker, sich schnell aufeinander einzustellen und dank niedriger Fehlerquote erfolgreich zu sein.

Bis auf Denise Hanke (Sonderurlaub) kann Koslowski von heute an auch beim hochkarätig besetzten Einladungsturnier in Montreux auf seine Mecklenburgerinnen setzen. In der Vorrunde des Turniers sind Brasilien, Thailand und Polen die deutschen Kontrahenten. „Wir haben den ganz schweren Rucksack in Portugal gelassen und sind das einzige Team in Montreux, das die WM-Qualifikation bereits in der Tasche hat“, freut sich der Bundestrainer, der „mit Gelassenheit“ in die Schweiz geflogen ist. Dort bekommen vier Spielerinnen eine Chance, die kurzfristig aus dem Kader für Portugal aussortiert worden waren. „Wir wollen Montreux nutzen, um Sachen auszuprobieren“, erklärte Koslowski. Gegner der deutschen Frauen im ersten Spiel der Gruppe B ist heute Abend Brasilien (21.15 Uhr). In Gruppe A treffen China, die Niederlande, Argentinien sowie die Schweiz aufeinander.

Christian Lã¼sch

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