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Kucukovic brennt auf Comeback

Rostock Kucukovic brennt auf Comeback

Hansa-Stürmer hofft nach Zwangspause auf Kurzeinsatz gegen Regensburg.

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Wieder im Kommen: Hansa-Stürmer Mustafa Kucukovic (26) hat seine Verletzung auskuriert.

Quelle: Inside Picture

Rostock. Seit zwei Spielen das Tor nicht getroffen, zuletzt in Heidenheim (0:2) kaum Chancen herausgespielt und morgen Abend (19.00 Uhr) gegen Jahn Regensburg ist auch noch der Einsatz von Sturmtalent Nikolaos Ioannidis fraglich — die Hansa-Offensive könnte eine Auffrischung gut gebrauchen. Möglich, dass Mustafa Kucukovic nach überstandener Verletzungspause bereits morgen in den Kader der Rostocker zurückkehrt. „Er wird unserem Spiel guttun“, ist Andreas Bergmann von den Qualitäten des Angreifers überzeugt — ob es für ihn schon gegen Regensburg reicht, lässt der Hansa-Trainer aber offen: „Wenn, dann höchstens für zehn oder zwanzig Minuten.“

Für eine andere Sturmhoffnung der Norddeutschen, den Griechen Nikolaos Ioannidis (Mittelfußprellung), werde es mit einem Einsatz gegen die Ostbayern „sehr eng“, sagt Bergmann. Gestern konnte die 19-jährige Leihgabe von Olympiakos Piräus nicht trainieren.

Kucukovic konnte wegen Adduktorenproblemen sogar drei Wochen nicht mit der Mannschaft trainieren, seit Donnerstag mischt er aber wieder mit. „Ich fühle mich körperlich gut, habe keine Schmerzen mehr“, sagt der 26-Jährige, der in den ersten beiden Saisonspielen gegen Holstein Kiel (0:0) und Elversberg (2:1) immerhin zu zwei Kurzeinsätzen kam. Für mehr reichte nach gut einem Jahr Fußballpause die Kraft nicht. Davor hatte er zuletzt Ende Juni 2012 für seinen damaligen Klub Olympiakos Nikosia ein Punktspiel bestritten. Körperlich macht Kucukovic trotz der jüngsten Zwangspause mittlerweile einen besseren Eindruck als zu Saisonbeginn. „Ich habe in den letzten drei Wochen richtig Gas gegeben, viele Läufe gemacht und konditionell viel aufgeholt“, sagt der 1,93 Meter große Angreifer, der bei seiner Ankunft in Rostock ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen hatte. „Jetzt habe ich mit 90 Kilo mein Kampfgewicht erreicht.“

Was Kucukovic noch fehlt, ist Wettkampfpraxis, und die kann er sich nur in den Spielen holen. „Wenn ich irgendwann in der Startelf stehe und mein erstes Tor schieße, bin ich der glücklichste Mensch“, sagt der 26-Jährige, der beruflich zuletzt viel Pech hatte. So sei sein Wechsel von Nikosia zum zyprischen Top-Klub Anorthosis Famagusta schon besiegelt gewesen, sagt er. Zwei Tage vor Transferschluss habe er den Vertrag mit Famagusta wegen einer Nierenerkrankung wieder aufgelöst: „Weil man in Zypern nur Geld bekommt, wenn man auch spielt.“ In Rostock fängt er nun wieder bei null an. „Ich will nur Fußball spielen und einfach zeigen, was ich kann“, sagt Kucukovic. Vielleicht ja schon morgen gegen Regensburg.

HANSA-NOTIZEN
Länderspiel: Hansa muss morgen gegen Regensburg und am Sonnabend in Chemnitz auf Milorad Pekovic verzichten. Der 36-Jährige spielt am Freitag mit Montenegro in der WM-Qualifikation in Polen.

Trainer-Treffen: Seit gestern findet im VIP-Bereich der DKB-Arena

eine deutsch-polnische Trainer-

Tagung statt. Etwa 30 polnische und 60 deutsche Fußballtrainer nehmen teil. Ebenfalls dabei:

Rainer Milkoreit, DFB-Vize und Chef des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV).

 

Sönke Fröbe

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