Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Leichtathletik Leichtathleten verärgert über Hundekot in Weitsprunganlage
Sportbuzzer Sportmix Leichtathletik Leichtathleten verärgert über Hundekot in Weitsprunganlage
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:47 05.02.2018
Die Trainingsbedingungen für Leichtathleten auf dem Sportplatz am Tannenberg sind nach Einschätzung des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern ideal. Die Trainer vor Ort sind nur verärgert über Hundekot in der Weitsprunganlage.  Quelle: Franke Jana
Grevesmühlen

Top-Bedingungen für Top-Athleten: Zum dritten Mal in Folge ist Grevesmühlen (Nordwestmecklenburg) vom Leichtathletik-Verband Mecklenburg-Vorpommern zum Trainingsstützpunkt ernannt worden. Wichtige erforderliche Kriterien dafür sind erfüllt: Der Verein kann auf einige Sportler zurückblicken, die an Leistungszentren in Schwerin und Rostock delegiert worden sind – zum Beispiel Pia Ruthenberg, Sofia Robrahn und Luca Ahrens. Andere Leichtathleten haben an Probewochen der Sportgymnasien teilgenommen. Zudem zählt der Verein vier Trainer mit Leistungssport-Lizenzen, er kann auf Platzierungen bei Landesmeisterschaften und Sportler, die die DE-Kader-Norm erreichten, verweisen. Die Anerkennung als Trainingsstützpunkt, für die sich der Verein bewerben musste, gilt für vier Jahre.

Die Freude ist nicht nur auf Seiten des Leichtathletik-Abteilungsleiters Steffen Weihe und der Vereinsvorsitzenden Doreen Schnoor vorhanden. Auch Grevesmühlens Bürgermeister Lars Prahler sagt mit Stolz: „Das bedeutet sowohl eine Anerkennung, dass unsere Sportanlagen den hohen Ansprüchen entsprechen. Es ist aber umso mehr Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass unsere Sportler weiterhin gute Bedingungen vorfinden.“ Die erhoffen sich auch die Trainer. Denn eines ärgert sie besonders: Leider würden einige Hundebesitzer die Weitsprunggruben als Klo für ihre Vierbeiner nutzen, erklärt Steffen Weihe. „Oft sind auch Steine darin zu finden, die zu erheblichen Verletzungen führen können“, führt er aus. Er wünscht sich abschließbare Abdeckmatten, aber die kosten Geld. „An den Beispielen ist zu erkennen, wie wichtig es ist, dass der Bauhof und das Bauamt in ständigem Kontakt mit den Vereinen sind, damit Reparaturen oder kleine Investitionen umgesetzt werden und die Anlage in Schuss bleibt“, sagt Lars Prahler.

Ein Ärgernis seien zudem die Hallenzeiten am Gymnasium unter Trägerschaft des Landkreises. In den Ferien sind die Türen verschlossen und das Training muss für viele Gruppen ausfallen. „Wir nutzen auch die Sport- und Mehrzweckhalle und die Halle in Damshagen“, zählt Steffen Weihe auf. Für alle Trainingsgruppen aber reichen die Kapazitäten nicht aus. Nach Aussage von Dirk Möller, Sportkoordinator im Verein, würde es intensive Gespräche mit dem Kreissportbund geben, um eine Lösung zu finden.

Entsprechend der örtlichen Möglichkeiten werden bei Blau-Weiß Grevesmühlen 160 Leichtathleten trainiert – von Altersklasse fünf bis derzeit 64 Jahre. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es sieben weitere Trainingsstützpunkte: Bad Doberan, Waren, Greifswald, Grimmen, Mühl Rosin, Neustrelitz und Ribnitz Damgarten/Sanitz.

OZ

Teilnehmerliste für 19. Kugelstoßmeeting ist komplett

09.03.2018

Julia Ulbricht ist die größte Hoffnungsträgerin beim 1. LAV Rostock

02.02.2018

Der 12. Mai 2018 ist der Lauftag in Greifswald. Der 12. Citylauf wird Hunderte Schüler zu den Läufen der Schulen und der Grundschulen um die Pokale der Sparkasse ...

02.02.2018