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Leitwolf im neuen Hansa-Team

Rostock Leitwolf im neuen Hansa-Team

Leonhard Haas hat in einem Jahr beim FCH schon viel erlebt. In dieser Saison läuft vieles anders — auch für ihn.

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Leonhard Haas (r.) im Trainings-Zweikampf mit Sascha Schünemann. Der Bayer soll in dieser Saison eine Führungsrolle in der neuen Hansa-Mannschaft einnehmen.

Quelle: Inside Picture

Rostock. Gefühlt könnte man Leonhard Haas schon zwei, drei Jahre bei Hansa vermuten. Tatsächlich kam der Mittelfeldspieler fast auf den Tag genau erst vor einem Jahr an die Küste — und hat in dieser Zeit so ziemlich alle Höhen und Tiefen mitgenommen. „Da war alles dabei: erst viele gewonnene Spiele, dann noch mehr sieglose — es war eine turbulente Saison“, blickt der 31-Jährige auf sein erstes Hansa-Jahr zurück.

Geholt wurde er noch von Wolfgang Wolf, der aber nur neun Tage später entlassen wurde. Nach Marc Fascher erlebt Haas nun mit Andreas Bergmann bereits den dritten Cheftrainer in Rostock. Haas hatte in der vorigen Saison immer einen Platz im Team (21 Einsätze/0 Tore, 1 Torvorlage), konnte sich aber auch nie richtig in den Vordergrund spielen. Negativer Höhepunkt: ein Eigentor beim 0:2 im Heimspiel gegen Heidenheim.

In dieser Saison läuft vieles anders, auch bei Haas. In den ersten fünf Spielen hat er bereits vier Tore vorbereitet. „Man sieht, dass wir anders Fußball spielen: Mehr Ballbesitz statt dem Ball hinterherlaufen“, klärt der blonde Bayer auf. „In der letzten Saison waren wir nicht die Mannschaft, die Dominanz ausgeübt hat. Torchancen waren Mangelware.“

Obwohl die vergangene Spielzeit erst ein paar Monate zurückliegt, würde sie Haas am liebsten für immer aus dem Gedächtnis streichen. „Ich habe den Tag herbeigesehnt, wo man mit allem abschließen konnte. Ich war froh, als die Saison endlich vorbei war.“

Haas, der damals bereits Stammspieler war, sieht auch ein Stück persönliche Mitverantwortung für die schlechteste Saison in der Hansa-Geschichte. „Ich habe danach Gespräche mit der Sportlichen Leitung geführt. Wir waren uns einig, dass wir hier etwas Neues gestalten müssen, dass wir die Dinge wieder in eine gute Richtung bringen wollen.“

Leonhard Haas nimmt im neu zusammengestellten Team eine Schlüsselstellung ein. Einen Mannschaftsrat gibt es offiziell nicht. Doch der erfahrene Rosenheimer gehört neben Kapitän Sebastian Pelzer (32) oder Milorad Pekovic (36) nicht nur wegen seines Alters zu den Leitwölfen. „Er ist eine wichtige Säule in der Mannschaft. Er ist Ballverteiler und bringt die nötige Ruhe mit. Und wir haben eine Spielidee, die auch seiner Art von Fußball entgegenkommt“, sagt Trainer Andreas Bergmann über den Routinier, dessen Vertrag im nächsten Sommer ausläuft. Im Aufstiegsfall würde sich der Kontrakt per Option um ein Jahr verlängern.

„Aber so weit denke ich jetzt noch nicht“, sagt Haas. Er will „erstmal eine ordentliche Saison spielen“. Auch ein eigenes Tor — zuletzt traf er für Zweitligist Greuther Fürth im Mai 2011 — würde ihm mal wieder gut zu Gesicht stehen, findet auch Leonhard Haas und grinst: „Ich hätte nichts dagegen.“

HANSA-NOTIZEN
Abschied: Abwehrspieler Rick Geenen verlässt Hansa nach nur einem Jahr wieder (die OZ berichtete). Der Holländer löste seinen bis 2014 laufenden Vertrag auf und wechselt in seine Heimat zum Zweitligisten MVV Maastricht. Der 25-Jährige hatte sich nicht durchsetzen können und war bereits im Winter vorübergehend ins zweite Team versetzt worden.

Vorsichtsmaßnahme: Halil Savran (Wadenprobleme) trainierte gestern individuell.

 

Kai Rehberg

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