Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Mega-Transfer perfekt

London/Madrid Mega-Transfer perfekt

Bale wechselt für fast 100 Millionen Euro Ablöse von Tottenham zu Real Madrid.

Voriger Artikel
US Open: Haas siegt, Lisicki raus
Nächster Artikel
Der Sportbuzzer kommt: Liveticker bis in die Kreisklasse

Könnte der teuerste Fußballer der Welt sein: Gareth Bale.

Quelle: AFP

London. Endlich weißer Rauch beim „weißen Ballett“: Die quälende Hängepartie um den Mega-Transfer des Walisers Gareth Bale von Tottenham Hotspur zu Real Madrid ist seit gestern Abend beendet. Nach monatelangem Tauziehen gaben beide Vereine kurz vor der Schließung des Sommertransferfensters ihre Einigung bekannt — ohne allerdings eine Ablösesumme zu nennen.

Der 24 Jahre alte Offensivspieler erhält einen Sechsjahresvertrag, er wird heute offiziell vorgestellt. Unklar bleibt, ob er nun auch der teuerste Fußballer der Welt ist.

Angeblich soll er etwas weniger Ablöse kosten als die 94 Millionen Euro, die Real 2009 für Bales neuen Teamkollegen und Konkurrenten Cristiano Ronaldo an Manchester United überwiesen hat. Ob Weltrekord oder nicht: Die Summe ist monströs. „Viele Spieler träumen davon, für den Klub ihrer Jugendträume zu spielen. Ich kann nun behaupten, dass ich mir diesen Traum erfüllt habe“, sagte Bale: „Tottenham wird immer einen Platz in meinem Herzen haben.“

Der mit Abstand spektakulärste Transfer dieses Sommers könnte auch Folgen für die Zukunft des deutschen Nationalspielers Mesut Özil haben, der nun einen weiteren Rivalen im Real-Kader hat. Der Konkurrenzkampf in der ohnehin hochkarätig besetzten Offensive wird nun noch gnadenloser. Özil will aber auf keinen Fall flüchten: „Wir freuen uns generell über jeden Neuzugang, der uns verstärkt.

Und Gareth Bale ist ein sehr, sehr guter Spieler. Ich werde mich auch in diesem Jahr durchsetzen“, hatte er am Mittwoch in Madrid gesagt.

Bale, der vor zwei Jahren vielen Fans noch kein Begriff war, ist mit seiner Schnelligkeit, seiner herausragenden Technik und seinen brandgefährlichen Freistößen zu Englands Fußballer des Jahres aufgestiegen. Die Fachleute schwärmen, selbst der große Zinedine Zidane. „Er steht auf einer Stufe mit Ronaldo und Messi“, sagt der Weltstar, Sportdirektor und Co-Trainer von Real Madrid über den Briten.

Bale hat in der vergangenen Saison 21 Tore in 33 Liga-Spielen erzielt und auf Tottenhams linker Seite mit Weltklasseleistungen in Serie für Aufsehen gesorgt — bei Real spielt dort Ronaldo. Fünf direkte Freistöße hat der Sohn eines Hausmeisters für die Spurs in der vergangenen Spielzeit versenkt — bei Real ist Ronaldo dafür zuständig. Die Ausführung eines Freistoßes zu zelebrieren, ist so etwas wie Bales Markenzeichen — wie bei Ronaldo.

Seit Wochen liefen die Königlichen dem „Prince of Wales“ hinterher. Eine Ablöse von 145 Millionen Euro — das entspricht dem Bruttoinlandsprodukt des Pazifik-Inselstaates Kiribati — stand zwischenzeitlich sogar im Raum. Nun ging der Deal wohl mehr als eine Nummer kleiner über die Bühne.

Gareth Bale ist (noch) kein Weltstar, was die Königlichen allerdings nicht zu stören scheint. „Die größten Spieler können in einem einzigen brillanten Moment alles verändern“, sagte Zidane: „Das sind die Spieler, die dir Champions-League-Titel bringen.“ Darauf wartet Real seit elf Jahren.

 

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Mehr Sport
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Physik,Kernphysik,Wendelstein,Plasmaphysik,Atome Teaser der den User auf die Themenseite führen soll image/svg+xml Image Teaser Wendelstein 7-X 2015-09-23 de Sonderseite Golfen in MV Immer mehr Menschen schwingen im Nordosten den Golfschläger. 16 000 Mitglieder hat der Landesverband inzwischen – zehn Mal mehr als Anfang des Jahrtausends. Lesen Sie auf unserer Sonderseite Geschichten über die Golfszene, Spieler aus dem Land und Prominente, die gern in MV golfen.
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.