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Mercedes-Pilot Auer behauptet bei Green-Sieg DTM-Führung

Auftakt auf dem Hockenheimring Mercedes-Pilot Auer behauptet bei Green-Sieg DTM-Führung

Nach zwei abwechslungsreichen Rennen ist Lucas Auer der erste Spitzenreiter der neuen DTM-Saison. Darüber freut sich auch sein Onkel Gerhard Berger, der als neuer Chef der Rennserie einen gelungenen Start verbuchen kann.

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Führt nach dem Auftakt-Wochenende das DTM an: Lucas Auer.

Quelle: Jürgen Tap/hoch Zwei/dtm/itr

Hockenheim. Der österreichische Mercedes-Fahrer Lucas Auer führt nach dem Auftakt-Wochenende das Deutsche Tourenwagen Masters an.

Der Neffe des neuen DTM-Chefs Gerhard Berger vergab einen Tag nach seinem Sieg im ersten Rennen allerdings am Sonntag im verregneten zweiten Lauf auf dem Hockenheimring durch einen Fahrfehler als Vierter einen Podiumsplatz. Als Erster nach einem turbulenten Rennen fuhr so Audi-Routinier Jamie Green über die Ziellinie. Zweiter wurde sein britischer Landsmann Gary Paffett im Mercedes vor Titelverteidiger Marco Wittmann, der im BMW eine tolle Aufholjagd mit Rang drei krönte.

In der Gesamtwertung liegt Auer vor den nächsten Rennen auf dem Lausitzring in zwei Wochen mit 40 Punkten vor Green und Paffett, die jeweils 26 Zähler haben. Vierter ist BMW-Fahrer Timo Glock mit 25 Punkten. Champion Wittmann (16) ist Sechster.

Schon das Auftaktrennen am Samstag hatte bewiesen, dass die umfassenden Regelreformen Wirkung zeigen. Der Boxenfunk ist während des Rennens nun weitgehend verboten, die Teamorder soll dadurch eingeschränkt werden. Zudem ermöglichen die neuen Reifen mehr Taktikoptionen. Der von der Pole Position gestartete Auer war im Zweikampf mit Glock cool geblieben und hatte seinen zweiten Sieg in der Rennserie gefeiert. Dritter wurde nach einer gewagten Boxenstrategie Mike Rockenfeller im Audi.

Am Sonntag sorgte dann das Wetter für noch mehr Abwechslung. Bei zunehmendem Regen konnte der von Platz eins gestartete Glock seine Führung nicht lange behaupten, Green setzte sich nach einer Safety-Car-Phase an die Spitze. Zwar musste der Brite wegen eines Frühstarts später eine Fünf-Sekunden-Strafe verbüßen, doch dank seiner Steuerkünste auf feuchter Strecke reichte sein Vorsprung locker für den 14. DTM-Sieg seiner Karriere.

dpa

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