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Sportmix Morddrohungen: Frau zeigt Idrissou an
Sportbuzzer Sportmix Morddrohungen: Frau zeigt Idrissou an
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00:00 28.08.2013
Kaiserslautern

Fußball-Profi Mohamadou Idrissou droht abseits des Platzes juristischer Ärger: Nach angeblichen Morddrohungen an eine vermeintliche Ex-Freundin wird gegen den 33-Jährigen vom Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern seit dem 25. Juli polizeilich ermittelt. Ein Sprecher des Polizei-Reviers 1 in Frankfurt/Main bestätigte einen entsprechenden Zeitungsbericht.

Demnach soll der extrovertierte Stürmer, der in der Bundesliga auch für Hannover 96, den SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt spielte, eine Frau per Handy mehrfach derbe beschimpft und bedroht haben. Am 10. August wurde Idrissou zudem vom Amtsgericht Frankfurt ein Beschluss zugestellt, der es dem Kameruner untersagt, sich der Wohnung der Anzeigenstellerin und ihr persönlich bis auf eine Entfernung von 75 Metern zu nähern. Auch weitere Kontaktaufnahmen sind gerichtlich untersagt.

Idrissou selbst, der gestern wegen Sprunggelenkproblemen nicht am Mannschaftstraining der Roten Teufel teilnahm, schweigt zu den Vorwürfen, lässt nur noch seinen Anwalt sprechen — der die Sachlage allerdings völlig anders schildert.

Die Anzeigenstellerin sei lediglich eine langjährige Bekannte Idrissous, die ihn auf der Suche nach einer Wohnung in Frankfurt um Hilfe gebeten habe. In diesem zeitlichen Rahmen seien zudem aus der Wohnung des Nationalspielers Wertgegenstände mit einem Wert „im hohen fünfstelligen Bereich“ verschwunden. Der Anwalt erstattete daraufhin am 19. August Anzeige wegen Unterschlagung gegen die Frau.

Es steht Aussage gegen Aussage.

Einer Zeitung sagte die betroffene Düsseldorferin: „Er soll endlich aufhören, mich zu terrorisieren.“ Idrissous Verein gab gestern keine Stellungnahme ab.

Auseinandersetzungen vor Gericht sind dem 1,90-Meter-Hünen bekannt. Als 2006 das Gutachten des Duisburger Mannschaftsarztes seinen Wechsel zum MSV verhinderte, zog er vor das Arbeitsgericht.

OZ

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