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Schumacher genießt Freiheit: Kein Amt bei Mercedes

Melbourne Schumacher genießt Freiheit: Kein Amt bei Mercedes

Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher wird auch nach dem Umbau der Mercedes-Führung kein Amt bei dem Werksteam übernehmen.Er sei dem Rennstall „nach wie vor eng verbunden, allerdings nicht in einer konkreten Funktion und nicht vor Ort - meistens wahrscheinlich vom Sofa aus“, sagte der 44-Jährige auf seiner Internetseite.

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Michael Schumacher will weder Funktionär beim Mercedes-Team noch TV-Experte werden. Foto: Valdrin Xhemaj

Melbourne. e.

Schumacher hatte seine Karriere am Ende der Vorsaison nach drei ernüchternden Jahren im Silberpfeil endgültig beendet. Überraschend: Immerhin 60 Prozent der Deutschen glauben, dass die Königsklasse den siebenmaligen Champion in der neuen Saison nicht vermissen wird. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa vor dem Saisonauftakt am Sonntag in Australien. Dagegen sehen lediglich 28 Prozent im endgültigen Abschied Schumachers einen spürbaren Verlust für die Formel 1.

Aber auch Schumacher hat mit dem Grand-Prix-Zirkus vorerst abgeschlossen. „Ich genieße mein derzeitiges Leben in vollen Zügen: einfach mal frei von Verpflichtungen sein und die Zeit mit meiner Familie verbringen“, erzählte er. Zudem plane er neue Projekte und definiere die weitere Zusammenarbeit mit seinen Partnern, fügte er hinzu. „Ich bin auf eine sehr positive Weise sehr beschäftigt“, sagte Schumacher.

Eine künftige Rolle als TV-Experte hatte er bereits via „Bild am Sonntag“ ausgeschlossen. Dem Mercedes-Team werde er aber weiter aus der Ferne die Daumen drücken, versicherte er. „Ich hoffe, dass wir die Früchte der Arbeit aus den vergangenen Jahren bald ernten können“, erklärte Schumacher.

Als seinen Nachfolger hatte Mercedes den Briten Lewis Hamilton verpflichtet. Zudem übernahm der Österreicher Toto Wolff das Amt des Motorsportchefs von Norbert Haug, Niki Lauda wurde zum Chef des Aufsichtsrats bei dem Team berufen. Schumacher sprach von einer „verbesserten Infrastruktur“, mit der mehr möglich sein könne.

Der 91-malige Grand-Prix-Sieger rechnet damit, dass in der neuen Saison „alles sehr eng zugehen wird“. Neben Mercedes begleiten vor allem Kumpel Sebastian Vettel seine besten Wünsche. „Als Freund von Sebastian und angesichts der konstanten Leistung auch seines Teams würde ich wahrscheinlich auf ihn tippen“, sagte Schumacher.

dpa

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