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Vettel will vierten Titel: Die üblichen Hauptrivalen

Stuttgart Vettel will vierten Titel: Die üblichen Hauptrivalen

Vettel zum Vierten oder doch ein neuer Champion? Vor dem Saisonstart dreht sich alles um die Frage, ob der deutsche Dreifach-Weltmeister erneut die Formel 1 dominiert oder ob ihn Fernando Alonso & Co dieses Mal ausbremsen können.

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Kann Sebastian Vettel (M) zum Ende der Saison vier Finger zeigen? Foto: Jens Buettner

Stuttgart. „Alles spricht dafür, dass es wieder eng wird“, prognostizierte Sebastian Vettel. Für Nico Rosberg steht indes fest: „Red Bull wird wieder das Team sein, das es zu schlagen gilt.“ Prognosen über den WM-Ausgang sind schwierig, einen klaren WM-Favoriten gibt es nicht. Vettel zählt logischerweise zu den aussichtsreichsten Kandidaten, aber neben ihm kann sich ein halbes Dutzend Rennfahrer Hoffnungen machen: der im Vorjahr nur um drei Punkte geschlagene Ferrari-Pilot Alonso, McLaren-Mann Jenson Button, der im Lotus für Furore sorgende Kimi Räikkönen, das Mercedes-Duo Rosberg und Lewis Hamilton sowie Mark Webber im zweiten Red Bull.

„Man muss kein Genie sein, um eine Ahnung zu haben, wer die Favoriten sind“, sagte der 25 Jahre alte Titelverteidiger aus Heppenheim. „Das sind die üblichen Verdächtigen.“ Red Bull, Ferrari, McLaren, Lotus und vor allem der erstaunlich schnelle Mercedes hinterließen bei den Testfahrten auch den stärksten Eindruck.

Wie das Kräfteverhältnis wirklich ist, wird sich beim Großen Preis von Australien erstmals zeigen. Die technischen Vorgaben und Regeln sind bis auf Kleinigkeiten gleichgeblieben. Die Reifen könnten indes erneut einiges durcheinanderwirbeln. Bei den Tests hatten selbst „Reifenflüsterer“ wie Button Probleme mit den neuen Pirelli-Pneus. Dass es wieder sieben verschiedene Sieger in den ersten sieben Rennen wie 2013 gibt, erscheint aber eher unwahrscheinlich.

Vettel hält von seinem neuen RB9 schon jetzt viel. „Es ist wieder ein Schritt nach vorne“, versicherte der 26-malige Grand-Prix-Gewinner. „Darauf lässt sich aufbauen.“ Einige Widersacher mutmaßen sogar, dass Red Bull bislang gepokert und für Melbourne noch einiges in der Hinterhand hat. Teamchef Christian Horner strebt jedenfalls erneut den Fahrer- und den Konstrukteurs-Titel an. „Die beiden Pokale machen sich ganz gut in unserem Trophäenschrank“, sagte der Brite. „Wir würden sie gerne behalten.“

Aber auch Alonso strotzt vor Zuversicht. „Nun liegt es nur an uns, wie sehr wir unseren härtesten Konkurrenten in dieser Saison unter Druck setzen können. Die Voraussetzungen dafür wurden mit dem F138 in Maranello geschaffen“, sagte der zweifache Weltmeister. „Mit dem Auto kann ich um die WM fahren. Jetzt müssen wir diese Chance nur noch packen.“ Seit seinem letzten Titel 2006 scheiterte der Spanier gleich mehrfach denkbar knapp am dritten Triumph.

Mercedes fuhr hingegen in den letzten Jahren meist meilenweit hinterher. Mit Hamilton als Nachfolger des endgültig in den Ruhestand getretenen Rekordweltmeisters Michael Schumacher sowie einer komplett neuen Führung will das Werksteam die Wende schaffen. Die Tests verliefen vielversprechend. „Das ist ein ganz anderes Auto als 2012“, schwärmte Rosberg über den neuen Silberpfeil, schränkte aber auch ein: „Es fehlt schon noch etwas auf die Allerschnellsten.“

Im Vorjahr zählte Mercedes nach ebenfalls tollen Testergebnissen zu den Titelkandidaten und fuhr anfangs auch ordentlich mit. Aber Rosbergs Sieg in Shanghai blieb eine Eintagsfliege und im Verlauf der Saison verloren er und Schumacher völlig den Anschluss an die Spitze. Vom Titel spricht deshalb der neue Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff wohlweislich nicht.

Kein Thema ist der Titel auch für die beiden anderen deutschen Piloten. Nico Hülkenberg (Emmerich) verspricht sich von seinem Wechsel von Force India zu Sauber aber einen klaren Aufschwung. „Der ganz große Erfolg wäre natürlich ein Sieg, ein Podiumsplatz. Das wäre ein Traum von mir“, sagte der 25-Jährige. Für Adrian Sutil (Gräfelfing) ist ein Traum schon in Erfüllung gegangen. Quasi auf der Zielgeraden bekam der Bayer noch ein Cockpit bei seinem alten Team Force India. Bei den Tests bewies der 30 Jahre alte Rückkehrer, dass er das Rennfahren trotz eines Jahres Zwangspause nicht verlernt hat.

dpa

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