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Sportmix Nach Wimbledon-Schock: Kerber bläst zum Angriff
Sportbuzzer Sportmix Nach Wimbledon-Schock: Kerber bläst zum Angriff
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03:36 28.08.2013
Vielversprechender Auftakt bei den US Open: Angelique Kerber.
New York

Schon beim Anflug auf New York spürte Angelique Kerber wieder dieses besondere Gefühl. Es kribbelte beim Blick auf diese Stadt, in der 2011 die wundersame Reise der Kielerin mit ihrer sensationellen Halbfinal-Teilnahme begonnen hatte. Bei ihrer Rückkehr zu den US Open setzt Kerber auch auf die Magie des Big Apple, um aus einer bislang unbefriedigenden Saison doch noch ein gutes Jahr zu machen. Teil eins ihrer Mission erfüllte die 25-Jährige in „sehr beeindruckender Manier“, wie Bundestrainerin Barbara Rittner lobte: „Das war ein Sahne-Auftakt“.

Nur 55 Minuten benötigte Kerber für ihr 6:1, 6:1 gegen die Tschechin Lucie Hradecka.

Und das trotz Lampenfiebers und nach einer achtstündigen Wartezeit auf der Anlage. „Ich bin in den ersten Runden von Grand Slams immer nervös. Das verschwindet auch nicht mit mehr Erfahrung. Es wäre schön, wenn es so wäre“, sagte „Angie“, die nach ihrer Traumsaison 2012 in diesem Jahr die Schattenseiten des Ruhms kennenlernt. Ein emotionaler Tiefpunkt war ein Shitstorm im Internet mit übelsten Beschimpfungen, der nach ihrer Zweitrunden-Niederlage in Wimbledon im Juni über Kerber hereingebrochen war. „Natürlich nimmt einen so etwas mit. Aber durch so eine Erfahrung wird man auch stärker“, sagte die deutsche Nummer eins. Für Kerber, die zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Saison bereits zwei Turniersiege und die Halbfinal-Teilnahme in Wimbledon auf dem Konto hatte, reichte es 2013 bislang nur zu einer Finalteilnahme in Monterrey. Doch sie ist wieder optimistisch. „Ich habe das Gefühl, das geht in die richtige Richtung“, sagte sie nach ihrem souveränen Auftaktsieg.

OZ

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