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Sportmix Pleite, Pech und Pannen
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00:00 09.03.2018
Zwickau

Dieser Auswärtstrip stand unter keinem günstigen Stern für Hansa. „Das Spiel ist genau so gelaufen wie unsere Anreise“, gab der von der „Rumfahrerei“

sichtbar genervte Pavel Dotchev nach dem unglücklichen 0:1 (0:0) beim FSV Zwickau am Mittwochabend zu Protokoll. Die 1000-Kilometer-Reise nach Sachsen und zurück an die Ostsee wurde für den Fußball-Drittligisten nicht nur sportlich zur Pannenfahrt. Frei nach dem Fußballer-Motto: Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.

Bei der Anreise über Berlin – am Dienstag hatten sich die Hansa-Profis in der Hauptstadt für eine Computer-Simulation ablichten lassen – versagte der acht Jahre alte Mannschaftsbus der Rostocker seinen Dienst. Der Tross musste samt Gepäck in einen Mietbus umsteigen und ließ dabei Nerven und Zeit. „Wir sind dadurch erst um 22 Uhr im Hotel angekommen“, berichtete Dotchev. Nach dem Spiel sollte der mittlerweile in Berlin reparierte Bus die Mannschaft dann in Zwickau abholen. Doch auch daraus wurde nichts. Rund 30 Kilometer vor der westsächsischen Stadt hatte das in die Jahre gekommene Gefährt die nächste Panne. Hansa musste im gemieteten Bus zurück nach Berlin und dort abermals umsteigen – erst am frühen Donnerstagmorgen stiegen die erschöpften Kicker am Ostseestadion aus. Nach einer kurzen Regenerationseinheit ging es nach Hause – der Rest des Tages war frei.

Nur eine Trainingseinheit bleibt der Dotchev-Elf heute, um sich für den Höhepunkt der englischen Woche, das Spiel gegen Tabellenführer SC Paderborn am Sonnabend, einzustimmen. „Wir können es nicht ändern und werden versuchen, das Beste daraus zu machen“, sagte Stürmer Soufian Benyamina mit Blick auf die kurze Regenerationszeit. Paderborn war bereits am Dienstag im Einsatz (1:1 gegen Magdeburg) und kommt vergleichsweise ausgeruht ins Ostseestadion. Oliver Hüsing will die kürzere Erholungsphase aber nicht als Nachteil für Hansa werten. „Ich glaube nicht, dass das ein Problem ist. Wir haben auch in Zwickau gezeigt, dass wir sehr fit und gut drauf sind und dass wir viel von der Bank bringen können“, sagt der Abwehrmann. Was Hüsing nicht erwähnte: Hansa ist bei Standards anfällig. Das wird auch Paderborns Trainer Steffen Baumgart registriert haben, der als Zuschauer in Zwickau war. Das Siegtor für den FSV erzielte Nico Antonitsch im Anschluss an eine Ecke (72.). „Aus dem Nichts!

Wir waren die klar bessere Mannschaft“, ärgerte sich Dotchev und stellte fest: „Von den letzten 14 Gegentoren haben wir zwölf nach Standards und Flanken kassiert.“

Info: Das Viertelfinalspiel des FCH im Landespokal beim Greifswalder FC findet am 3. April um 19.00 Uhr statt

Sönke Fröbe

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