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Regionalliga: Neustrelitz untermauert Aufstiegsträume

Neustrelitz Regionalliga: Neustrelitz untermauert Aufstiegsträume

Die TSG baut mit 2:1-Sieg über Magdeburg die Tabellenführung aus. Trainer Brdaric vor dem Absprung?

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Toni Fuchs war der gefeierte Held beim 2:1-Sieg.

Quelle: Tommy Bastian

Neustrelitz. Das Fußball-Märchen geht weiter! Mit einem 2:1 (1:1) im Spitzenspiel der Regionalliga Nordost gegen Verfolger 1. FC Magdeburg untermauerte Tabellenführer TSG Neustrelitz gestern Nachmittag seine Ambitionen auf den Aufstieg in die 3. Liga. Neustrelitz hat nun sieben Punkte Vorsprung.

In einer gutklassigen Partie avancierte Toni Fuchs zum Helden des Tages. Der 23-Jährige bereitete den Ausgleich durch Topstürmer Velimir Jovanovic — sein 15. Saisontreffer — mustergültig vor (19.) und erzielte das 2:1 fünf Minuten vor Schluss mit einem gekonnten Heber selbst (85.). Diesmal hatte Jovanovic die Vorlage gegeben. „Da hatte ich mal Gefühl im Fuß“, meinte Fuchs bescheiden und ergänzte: „Ein tolles Gefühl, dieses wichtige Spiel entschieden zu haben.“ TSG-Trainer Thomas Brdaric (39) war voll des Lobes für seinen Wirbelwind auf der linken Außenbahn. „Toni steht für die Siegermentalität, die wir entwickelt haben. Er geht da hin, wo es dem Gegner wehtut. Das war ein super Spiel von ihm“, betonte der Ex-Nationalstürmer. Dass die Neustrelitzer lange auf das Siegtor warten mussten, lag an der mangelnden Chancenverwertung der Gastgeber. Vor der Rekordkulisse von 4278 Zuschauern im Parkstadion vergaben Dino Medjedovic, Christian Skoda und Jovanovic Mitte der zweiten Hälfte die besten Möglichkeiten für die TSG. Auf der Gegenseite wurde es meistens nur nach Standards gefährlich. Auch die FCM-Führung durch Christian Beck (16.) war einer solchen Situation entsprungen. „Wir waren nicht durchschlagskräftig genug“, haderte Magdeburgs scheidender Coach Andreas Petersen, dessen auslaufender Vertrag nicht verlängert wird. Petersen fehlt die Lizenz für die 3. Liga.

Dieses Problem hat sein Gegenüber Brdaric nicht. Dennoch beantwortete der Fußballlehrer die Frage, ob er schon wisse, dass er im kommenden Jahr definitiv noch TSG-Trainer sein werde, mit einem Nein.

Sein Bleiben macht der Erfolgscoach (Vertrag bis Juni 2015) davon abhängig, ob der Verein es schafft, die Infrastruktur zu verbessern. Gespräche dazu führt der Verein in dieser Woche mit der Landesregierung.

 



Tommy Bastian

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