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Robben verpassen das Double

Rostock Robben verpassen das Double

Die Lokalmatadoren verlieren das Finale um den Beachsoccer-Cup gegen Chemnitz mit 2:3.

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Einsatzstark: Robben-Spieler Sören Neumann (r.) im Zweikampf mit Rico Faßl.

Quelle: Ronny Susa

Rostock. Der frisch gebackene Deutsche Meister im Beachsoccer hat das Double verpasst. Die Rostocker Robben verloren gestern das Endspiel um den DFB-Beachsoccer-Cup gegen den Vorjahressieger Beachsoccerteam Chemnitz mit 2:3.

Tags zuvor begeisterte das Team um Kapitän und Nationalspieler Christoph Thürk das Publikum und schoss sich im Halbfinale gegen BeachKick Berlin in einen Rausch. Am Ende stand ein souveräner 11:4-Erfolg auf dem Papier und bedeutet den Finaleinzug. Die Tore für die Robben erzielten Michael Knüppel (3), Robert Bullerjahn (3), Sören Neumann (2), Christoph Thürk (2) und Ben Pötke. Im zweiten Halbfinale setzten sich die Favoriten aus Chemnitz mit 6:2 gegen die GWS Beach Pirates aus Siebenbäumen durch. Damit war das Traumfinale perfekt.

Vor mehr als 1000 Zuschauern in der voll besetzen DFB-Arena am Warnemünder Strand zeigten beide Mannschaften ein hochklassiges und rassiges Spiel. „Wir wollten keinen Zentimeter hergeben und auch unsere Gegner gingen hochmotiviert in die Partie. So entwickelte sich ein spannendes Spiel, welches eigentlich keinen Sieger verdient hätte“, meint Hannes Knüppel, Torwart der Robben.

Das Duell mit Chemnitz ist ein Dauerbrenner in der Beachsoccer-Szene. Bereits im vergangenen Jahr standen sich die beiden Mannschaften im Deutschen Supercup gegenüber. Vor zwei Wochen trafen sie im Finale um die Deutsche Meisterschaft aufeinander. Nach zwei Finalsiegen verloren die Ostseestädter erstmals ein Endspiel gegen die Kicker aus Chemnitz.

Unter den Augen von Nationaltrainer Nils Böringschulte kamen die Gäste besser in die Partie. Trotz starkem Gegenwind ging das BST im ersten Drittel verdient in Führung. Ein Fernschuss setzte unglücklich auf und fand so den Weg ins Tor. Die Robben waren kurz geschockt und brauchten eine Weile, um in die Partie zu finden. „Es war sicher nicht unser bestes Spiel“, befand Knüppel. Dennoch kämpften sich die Robben zurück. Mit dem knappen Rückstand ging es nach zwölf Minuten in die erste Drittelpause.

Nach dem Seitenwechsel waren es erneut die Chemnitzer, die das erste Zeichen setzten. Nach dem 0:2 wachten die Rostocker endlich auf. Thürk hämmerte einen Freistoß unter die Latte. Die Zuschauer waren begeistert. Doch die Freude währte nur kurz, denn nur zwei Minuten später stellten die Gäste den alten Abstand wieder her. Thürk verkürzte mit seinem insgesamt fünften Treffer auf 2:3. Im Schlussdrittel ging es hin und her. Beide Mannschaften zeigten schöne Aktionen. Die Robben trafen das Aluminium oder scheiterten am starken Nationaltorhüter Sascha Penke. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe und am Ende war das Glück auf unserer Seite“, sagt Penke überglücklich.

Es war sicher nicht unser bestes Spiel.“

Hannes Knüppel,
Torhüter der Rostocker Robben

 



Ronny Susa

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