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Rote Teufel kämpfen gegen Höllenszenario 3. Liga

Kaiserslautern Rote Teufel kämpfen gegen Höllenszenario 3. Liga

Lauterer Finanznot lässt den Abstiegskampf zum Existenzkampf werden

Kaiserslautern. Der finanzielle Balanceakt beim 1. FC Kaiserslautern wird immer schwieriger. Ein Absturz in die 3. Liga wäre verheerend für den Fritz-Walter-Klub.

In der Abstiegsnot bemüht der 1. FC Kaiserslautern mal wieder seine Tradition. „Der FCK ist mehr als jeder Einzelne – Nur zusammen sind wir unzerstörbar.“ Mit dieser Kampagne versucht der Fußball- Zweitligist seine Anhänger für den letzten Spieltag zu mobilisieren, um dann den Klassenverbleib zu sichern.

Die aktuelle Situation weckt Erinnerungen an 2008, als der viermalige deutsche Fußball-Meister erst am letzten Spieltag die Zweitklassigkeit sicherte. Auch die Choreographie aus dem damals entscheidenden Duell gegen den 1. FC Köln („Unzerstörbar – FCK“) wird jetzt wieder aufgegriffen.

Bei einem Sieg am Sonntag über den 1. FC Nürnberg bliebe der Klub zweitklassig. Der direkte Abstieg ist zwar nicht mehr möglich, unter Umständen droht aber selbst bei einem Unentschieden die Relegation. Ein Absturz in die 3. Liga wäre angesichts der Vereinsstrukturen und Verbindlichkeiten existenzbedrohend.

Eine der größten Bürden, die die Lauterer zu tragen haben, ist weiter das Fritz-Walter-Stadion. 2,4 Millionen Euro Pacht zahlte der FCK für die vergangene Spielzeit an die Stadt. Ein Antrag, bei einem Abstieg weniger zu zahlen, wurde bereits abgelehnt.

Die Kosten für Unterhalt und Spielbetrieb mit eingeschlossen, müssen fast zehn Millionen Euro jährlich aufgebracht werden.

Finanzvorstand Michael Klatt sagte Ende vergangenen Jahres nicht ohne Grund, dass es für den FCK langfristig nur zwei Szenarien gebe: „Bundesliga oder Regionalliga.“ Das Saisonfinale hat auch für die Personalien hohe Brisanz: Da ohnehin kaum ein Spieler einen gültigen Vertrag für die 3. Liga hat, müsste ein komplett neues Team aufgebaut werden. Auch Trainerroutinier Norbert Meier wäre trotz eines Vertrages bis 2018 nicht zu halten.

OZ

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