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Rügens Weltmeisterin ist wieder zu Hause

Frankfurt/Berlin Rügens Weltmeisterin ist wieder zu Hause

Die deutschen U 20-Fußballerinnen wurden gestern in Frankfurt empfangen. Für Wibke Meister ging es danach weiter nach Berlin.

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Wibke Meister zeigt stolz ihre WM- Medaille.

Quelle: Julian Stähle

Frankfurt. Die deutschen U 20-Weltmeisterinnen sind gestern Morgen von einer Delegation des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und zahlreichen Journalisten am Frankfurter Flughafen empfangen worden. Um kurz nach 8 Uhr landete der Air-Canada- Flug 874 aus Montréal in der Main-Metropole, wo DFB-Präsident Wolfgang Niersbach die Mannschaft vor einem gemeinsamen Frühstück mit einer Rede begrüßte. „Besser geht es nicht. Rio, Budapest, Montreal — drei Endspiele mit 1:0 zu gewinnen und damit die Nummer eins zu sein, das ist etwas ganz Außergewöhnliches“, sagte der 63-Jährige und hob den Teamgeist als Schlüssel für alle drei Erfolge hervor.

Die Auswahl von Trainerin Maren Meinert hatte in der Nacht auf Montag mit einem 1:0 (0:0) nach Verlängerung im Endspiel gegen Nigeria den Titel in Kanada gewonnen. Danach folgte eine lange Party-Nacht. „Alle konnten zum Feiern hingehen, wohin sie wollten“, verriet Meinert: „Es gab keine Probleme, alle waren pünktlich beim Frühstück.“ Der Triumph der Männer in Brasilien und der U

19 bei der EM in Ungarn sei en Inspiration für den eigenen Erfolg gewesen, so die Weltmeisterin von 2003: „Wir sind ja schon mit den Herren durch den Sommer getanzt und haben die Euphorie mitgenommen.“

Auch die für Turbine Potsdam spielende Rüganerin Wibke Meister genoss den Triumph. „Das ist im Moment noch unfassbar. Doch wenn man sich die Fotos anschaut oder die Reaktionen im Internet auf Facebook durchliest, dann ist das schon einmalig“, sagte die 19-Jährige, die von Frankfurt weiter nach Berlin flog. „Wir wussten, dass es nur über den Teamgeist geht. Am Ende haben alle füreinander gekämpft und wollten unbedingt den Sieg. Wir haben einfach nie aufgegeben, nie aufgesteckt.“ Die Defnsivspielerin hatte sich beim Abschlusstraining am rechten Knöchel verletzt und musste beim Endspiel zugucken.

 



OZ

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