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Schumacher peilt Hattrick an

Stuttgart/Imola Schumacher peilt Hattrick an

Ferrari-Star vor „Heimrennen“ siegessicher

Stuttgart. Ausgerechnet beim Ferrari-Heimrennen könnte Michael Schumacher die nächste Niederlage kassieren und damit erstmals die WM-Spitze verlieren. McLaren-Mercedes hat durch David Coulthards brillanten Sieg im Regenrennen von Sao Paulo Oberwasser bekommen. Zudem sitzen Bruder Ralf und Juan Pablo Montoya im zweiten Williams-BMW dem dreimaligen Formel-1-Weltmeister dicht im Nacken.

Dennoch geht Michael Schumacher souverän und siegesgewiss in den Großen Preis von San Marino am Ostersonntag (14.00 Uhr/RTL und Premiere World). „Ich bin mir sicher, dass wir in Imola konkurrenzfähiger als zuletzt in Brasilien sein werden“, sagte er nach den vielversprechenden Tests. „Ich erinnere mich sehr gut, wie ich dort in den letzten beiden Jahren gewonnen habe. Und aller guten Dinge sind drei.“

Mit dem angestrebten Hattrick im Autodromo Enzo e Dino Ferrari könnte Schumacher nicht nur die jüngste Scharte auswetzen, sondern auch seine Verfolger wieder etwas mehr auf Distanz halten. Der 32-jährige Rheinländer musste in Brasilien wegen eines schlecht abgestimmten Ferraris nicht nur beinahe wehrlos den Sieg durch seinen schottischen Silberpfeil-Konkurrenten hinnehmen. Die größte Gefahr ging bis zu den beiden bitteren Ausfällen vom Williams-BMW-Duo aus. „Wenn sie nicht abgeschossen worden wären, hätte einer von ihnen gewonnen Ralf sogar eher als Juan Pablo“, lobte Schumacher die bravouröse Leistung der beiden.

Montoya, der ihm mit einem ebenso frechen wie spektakulären Überholmanöver die Führung abgejagt hatte, bescheinigte Schumacher „einen fantastischen Job“. Zugleich relativierte der Übertölpelte die Tat des Kolumbianers kühl: „Ein Überholmanöver macht dich nicht zum Weltmeister. Da braucht es schon etwas mehr.“

Die Wiedergutmachung könnte beim Heimspiel schwieriger als erwartet werden. Aus dem Zweikampf Rot gegen Silber wurde inzwischen ein Dreikampf. „Wir müssen Williams-BMW neben McLaren-Mercedes ebenfalls sehr ernst nehmen“, bestätigte Schumacher das veränderte Kräfteverhältnis mit den blau-weiß lackierten britisch-bayerischen Boliden.



OZ

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