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Sportmix Schwerin startet selbstbewusst in den Hammer-Monat
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00:00 06.12.2017
Schwerin/Dresden

Heute Dresden, Sonnabend Münster, nächste Woche Mittwoch Europapokal-Heimspiel, noch vor Weihnachten ein weiteres Bundesligaspiel und das Pokal-Halbfinale gegen den Dresdner SC sowie danach der Liga-Knaller gegen Stuttgart – den Volleyballerinnen vom SSC Palmberg Schwerin steht im Dezember ein hammerhartes Programm bevor.

„Das wird ein wegweisender Monat, in dem es um sehr viel geht“, verdeutlicht Trainer Felix Koslowski vor dem heutigen Bundesliga-Spitzenspiel gegen die Dresdnerinnen. Die schweren Aufgaben will der 33-Jährige mit der nötigen Akribie, aber auch mit Spaß und Euphorie angehen. „Was gibt es Schöneres, als sich mit den Top-Teams der Bundesliga zu messen und im zweithöchsten europäischen Cup-Wettbewerb auf eine international erfahrene Mannschaft zu treffen?“, fragt er.

Die Schwerinerinnen haben sich seit Saisonbeginn keine Blöße gegeben. Nicht ein Duell hat das Team in der Liga (sechs Spiele/sechs Siege/18:1 Sätze) und im nationalen DVV-Pokal verloren. Damit liegt der amtierende deutsche Meister und Supercup-Gewinner voll im Plan.

Der SSC-Trainer gibt sich allerdings keinen Illusionen hin, dass die Saison weiter derart komplikationslos wie bisher laufen muss. „Die Gegner, mit denen wir es jetzt zu tun bekommen werden, sind ganz andere Kaliber als die bisherigen“, ist der Chefcoach überzeugt.

Die Dezember-Gegner Stuttgart (aktuell Tabellenzweiter), Dresden (3.), Münster (4.) und Wiesbaden (6.) sitzen dem Meisterschaftsfavoriten aus der Landeshauptstadt im Nacken. „Es ist doch klar, dass wir in alle Spiele als Favorit gehen und jeder voll motiviert ist, uns zu bezwingen“, erklärt Koslowski.

Die größte Herausforderung für den SSC ist es, die Spannung aufrechtzuerhalten und mit den Kräften optimal zu haushalten. Vor allem kommt es für die Mecklenburgerinnen darauf an, in den K.o.-Duellen im DVV-Pokal gegen Dresden und in der Runde der letzten 32 Teams im CEV-Cup gegen Rocheville Le Cannet (Frankreich) zu bestehen.

Der Trainer sieht alle sechs Spielerinnen, die der Meister vor der Saison verpflichtet hat, gut integriert. „Alle sind auf einem guten Weg. Als Trainer sehe ich natürlich immer Reserven“, sagt Koslowski. Von den Neuzugängen hebt er Elena Olucic hervor. „Sie hat im November die verletzte Greta Szakmáry vertreten und das wirklich sehr gut gemacht“, lobt der Trainer die Außenangreiferin.

Schwerins Kapitänin Jennifer Geerties geht voller Spannung in die Dezember-Spiele: „Nun wird es ernst“, sagt die 23-jährige Nationalspielerin. „Wir haben bisher alles gewonnen, können also mit Selbstvertrauen antreten. Wenn wir ruhig bleiben und unser Potenzial abrufen, können wir jeden Gegner bezwingen“, ist sie zuversichtlich.

TV: Dresden – Schwerin (heute, 19.30 Uhr, Sport1)

Christian Lüsch

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