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Segeln Warnemünder geben sich nach Abstieg kämpferisch
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16:57 22.10.2018
Die Segler des ASVW wollen im kommenden Jahr in der 2. Liga um den Aufstieg segeln. Quelle: ASVW
Rostock

Am Ende war es knapp, hat aber dennoch nicht gereicht: Das Team vom Akademischen Seglerverein aus Warnemünde (ASVW) hat am vergangenen Wochenende den Klassenverbleib in der 1 Bundesliga verpasst. „Schade. Wir haben uns eigentlich während der gesamten Saison recht gut geschlagen und lagen nach fünf von sechs Wettbewerben auf einem Nichtabstiegsplatz. Ausgerechnet beim Finale haben wir dann unsere schlechteste Leistung abgeliefert“ haderte ASVW-Teamchef Gunnar Voigt am Montag.

Bei der abschließenden Regatta auf der Hamburger Alster konnte das Aufsteigerteam von der Warnow mit Skipperin Johanna Meier nicht ihr bestes Niveau abrufen. „Die Bedingungen waren schwierig. Auf der Außenalster ist es eng, dazu kamen drehende Winde. Die anderen Teams haben ihre Top-Leute am Start gehabt“, beschrieb Voigt. Den Rostockern, die nach fünf Jahren in der 2. Liga zum ersten Mal in der Eliteliga segelten, fehlte während der Saison vor allem die personelle Konstanz. „Wir hatten aus unterschiedlichsten Gründen zu viele Wechsel in der Besatzung. Wer bestehen will, benötigt mehr Konstanz“, meinte der 49-Jährige, der im kommenden Jahr in der 2. Liga wieder angreifen und erneut den Erstliga-Aufstieg ansteuern will.

Während bei den Rostockern die Stimmung gedämpft war, knallten in Hamburg bei den Gastgebern vom Norddeutschen Regattaverein die Sektkorken: Nach den Titelgewinnen in den Jahren 2013, 2014 und 2017 behielten die Hamburger vor heimischem Publikum die Nerven, verteidigten ihren Meistertitel und sammelten den vierten Stern für das Trikot.

„Das Event hier in Hamburg als auch die gesamte Saison war nervenzerreißend und jedes Mal wieder ein harter Fight. Es kann alles passieren und daher war es bis zur letzten Sekunde spannend. Aber genau das ist das Besondere an der Liga. Am Ende ist es optimal für uns gelaufen und wir sind happy und zufrieden“, erklärt NRV-Steuermann Tobias Schadewaldt, der das Team mit Johann Kohlhoff, Klaas Höpcke und Malte Päsler beim Finale vertrat. Mit der Titelverteidigung qualifiziert sich der NRV erneut für das Nord Stream Race 2019, die Langstreckenregatta über die Ostsee von Kiel ins russische St. Petersburg.

Schon vor dem letzten Rennen der 1. Liga war die 2. Liga zu Ende gegangen. Als Aufsteiger stehen Mühlenberger Segel-Club, der Schlei-Segel-Club, die Seglervereinigung 1903 und die Seglergemeinschaft Lohheider See fest. Der Schweriner Yachtclub beendete die Saison als Tabellen-13. Der Röbeler Segler-Verein „Müritz“ steigt als Tabellenletzter (Platz 18) ab.

Das Rostocker ASVW-Team wird am Dienstag beim Abschlussmeeting die Saison auswerten. „Künftig werden wir mehr mit anderen Bundesliga-Teams trainieren, um uns zu verbessern“, erklärte Voigt. Die Kontrahenten aus der 1.Liga werden die Rostocker im Auge behalten: die „Spieltage“ der 1. und 2. Liga laufen auch in der kommenden Saison zeitgleich an den gleichen Standorten.

Christian Lüsch

Die 19-Jährige musste in dieser Saison wegen einer Verletzung komplett pausieren

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