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Sportmix „Tyron kann jetzt intensive zwölf Runden boxen“
Sportbuzzer Sportmix „Tyron kann jetzt intensive zwölf Runden boxen“
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00:00 08.06.2017
Rostock

Im November 2016 führte Jürgen Brähmer seinen Schützling Tyron Zeuge zum WM-Erfolg im Profibox-Weltverband WBA. Am 17. Juni steht in Wetzlar die zweite Titelverteidigung gegen den Engländer Paul Smith an. Der Schweriner Coach über Heimvorteil, Blutschlacht und Ernährung.

Wie laufen die Vorbereitungen?

Jürgen Brähmer: Sehr gut. Wir haben noch bis zum Wochenende Sparring. Bisher konnte Tyron überzeugen. Anfang der nächsten Woche geht es dann nach Wetzlar. Wir sind bestens vorbereitet.

In Wetzlar fand 2006 der Kampf zwischen Abraham und Miranda statt, der als „Blutschlacht“ in die Boxgeschichte einging. Arthur Abraham gewann damals – ein gutes Omen?

Ich kann mich an den Kampf erinnern, der war dramatisch. Aber mit Tyrons Kampf hat das wenig zu tun. Natürlich ist es schön, einen gewissen Heimvorteil zu haben, mehr aber auch nicht.

Was halten Sie von Paul Smith?

Er steht stabil, ist konditionell stark und sucht den Kampf. Zudem hat er mit seinen 34 Jahren eine Menge Erfahrung – und boxt sehr fair. Das dürfte Tyron liegen.

Nach der Titelverteidigung gegen Isaac Ekpo im März hatten Sie und Tyron nur kurz Pause. War das gut?

Das war sehr gut. Tyron durfte einen Kurzurlaub machen, nach zwei Wochen stieg er wieder ins Training ein. Dadurch brachte er auch eine gute Grundfitness mit und wir konnten uns nach dem Grundlagentraining schnell auf spezielle Übungen konzentrieren.

Als Tyron Zeuge zu Ihnen kam, hatte er mit starken Gewichtsproblemen zu kämpfen. Davon ist jetzt nichts mehr zu merken.

Stimmt. Er hat begriffen, dass er seine Ernährung komplett umstellen muss. Das hat er auch getan und hält sich schon seit längerer Zeit an seinen Ernährungsplan. Er spürt, dass er dadurch viel besser aufgestellt ist und intensive zwölf Runden gehen kann. Dieses Gefühl und dieses Vertrauen in seine Leistungsfähigkeit sind wichtig.

Wie geht der Kampf aus?

Wir werden Paul Smith auf keinen Fall unterschätzen. Wenn Tyron sein Potenzial abruft, mache ich mir keine Sorgen um den Ausgang.

OZ

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