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Ulm und Titelverteidiger ALBA Berlin im Pokal-Finale

Neu-Ulm Ulm und Titelverteidiger ALBA Berlin im Pokal-Finale

Gastgeber ratiopharm Ulm und Titelverteidiger ALBA Berlin bestreiten das Endspiel um den Pokal der Basketball-Bundesliga.

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Gut verteidigt: Die ALBA-Mannschaft um Leon Radosevic (l) besiegte Bamberg überraschend deutlich. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Neu-Ulm. Gastgeber ratiopharm Ulm und Titelverteidiger ALBA Berlin bestreiten das Endspiel um den Pokal der Basketball-Bundesliga. Die Ulmer setzten sich in eigener Halle überraschend gegen Tabellenführer Bayern München mit 90:72 (39:24) durch.

Zuvor hatte ALBA Berlin gegen den deutschen Meister Brose Baskets Bamberg unerwartet deutlich mit 83:67 (36:36) gewonnen. Damit kommt es an diesem Sonntag (15.00 Uhr) zu einer Neuauflage des Vorjahresfinales. Zuvor stehen sich Bamberg und München ab 12.00 Uhr im bedeutungslosen Spiel um Platz drei gegenüber.

Im Pokalfinale der Frauen stehen Tabellenführer TSV Wasserburg und Gastgeber Saarlouis Royals. Die Wasserburgerinnen setzten sich in ihrem Halbfinale in Saarlouis klar mit 73:53 (31:19) gegen HELI Donau-Ries durch. Turnierausrichter Saarlouis rang den BC Marburg mit 69:64 (28:30) nieder.

„Ich denke, das war heute unsere beste Saisonleistung“, sagte Ulms Trainer Thorsten Leibenath nach dem Sieg gegen die Bayern. „Das war eine hochintensive Vorstellung gegen einen Gegner mit extrem hoher Qualität. Dass es jetzt zur Revanche gegen ALBA kommt, ist natürlich etwas Besonderes.“ Bayerns Trainer Svetislav Pesic erkannte die Niederlage neidlos an. „Ulm hat heute exzellenten Basketball gespielt. Sie haben uns eine Lektion erteilt.“

Ulm spielte sich gegen die Bayern von Beginn in einen Rausch. Die Gastgeber legte angetrieben von ihren ganz orange gekleideten und lautstarken Fans eine unglaubliche Intensität auf das Parkett, der die Münchner zwei Tage nach ihrem Euroleague-Trip nach Moskau nicht viel entgegenzusetzen hatten. Die Bayern haderten besonders mit ihren Distanzwürfen und trafen vor der Pause keinen ihrer zehn Versuche jenseits der Dreipunkte-Linie. Zudem waren die Ulmer unter den Körben präsenter und entschieden das Rebound-Duell klar für sich (48:29).

Erst nach dem Seitenwechsel stemmte sich der große Favorit gegen die drohende Niederlage. Vor Beginn des Schlussviertels betrug der Rückstand des Bundesliga-Tabellenführers nur noch neun Punkte (51:60). Als die Ulmer den Schlussabschnitt aber mit zwei verwandelten Dreiern eröffneten, war der Widerstand der Bayern praktisch wieder erloschen. Ulm feierte ein Basketball-Fest und hatte in Cameron Long (19 Punkte) seinen besten Schützen. Bei den Münchnern kam der Ex-Ulmer John Bryant auf 17 Zähler.

Die Berliner hatten zuvor im ersten Halbfinale gegen Bamberg ebenfalls von Beginn an alles im Griff und setzten sich zu Beginn des zweiten Abschnitts auf neun Punkte ab (30:21). Bamberg blieb im zweiten Viertel anfangs fast fünfeinhalb Minuten ohne eigenen Punkt, ehe Anton Gavel aufdrehte. Der MVP der Finals von 2013 erzielte in den zweiten zehn Minuten starke 14 Punkte und sorgte mit der Pausensirene für den 36:36-Ausgleich.

Doch auch nach dem Seitenwechsel verschliefen die Brose Baskets erneut den Start. ALBA ging mit sechs Punkten Vorsprung ins Schlussviertel wo die Brose Baskets dem starken Titelverteidiger nichts mehr entgegenzusetzen hatten.

„Der Sieg der Berliner war absolut verdient. Sie waren besser, sowohl mental als auch physisch und vor allem in der Bereitschaft, dieses Spiel zu spielen“, sagte Bambergs Trainer Chris Fleming im Anschluss an die bittere Niederlage. ALBA-Coach Sasa Obradovic blickte dagegen bereits nach vorne. „Das ist erst der halbe Job“, sagte der Berliner Trainer.



dpa

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