Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 6 ° Regenschauer

Navigation:
Verrückte Tour: Spitzenreiter Froome wackelt

Saint-Amand-Montrond Verrückte Tour: Spitzenreiter Froome wackelt

Sprinter Mark Cavendish zeigte gestern, dass mit ihm noch zu rechnen ist. Kittel und Greipel nicht vorn dabei.

Voriger Artikel
Frankreich und Spanien mit Siegen bei Frauen-EM
Nächster Artikel
Deutsches Duo verliert in NBA-Tests - Mavs holen Ellis

Ihm fehlen starke Helfer: Der Vorsprung von Spitzenreiter Christopher Froome in der Gesamtwertung der Tour schmolz.

Quelle: dpa

Saint-Amand-Montrond. Mark Cavendish hat sich rehabilitiert, Seriensieger Marcel Kittel war isoliert, Sprint-Ass André Greipel nicht in der Spitze dabei und Spitzenreiter Christopher Froome musste sogar um sein Gelbes Trikot bangen: Gestern spielte die 100. Tour de France verrückt. Im Ziel der 13. Etappe meldete sich Ex-Weltmeister Cavendish in Saint-Amand-Montrond nach zwei bitteren Niederlagen gegen Kittel mit seinem zweiten diesjährigen Etappenerfolg zurück im Club der Siegfahrer. Nach seinem insgesamt 25. Tageserfolg in Frankreich konnte er endlich wieder lachen. „Ich bin einfach nur glücklich — mein Team war fantastisch“, sagte der Brite als Schnellster über die 173 Kilometer.

Froome war einmal mehr auf sich allein gestellt. Als der zweifache Toursieger Alberto Contador 30 Kilometer vor dem Ziel der Flachetappe mit seinem Team eine wütende Attacke anzettelte, hatte der Spitzenreiter aus Großbritannien bald keinen Helfer mehr. Seine Teamkollegen waren wie zuletzt in den Pyrenäen überfordert. Ergebnis: Froome verlor auf Contador, jetzt Dritter im Gesamtklassement, und den neuen Zweitplatzierten Bauke Mollema (Niederlande) 1:09 Minuten.

Am Regiepult der Saxo-Bank-Mannschaft Contadors wird sich Bjarne Riis die Hände gerieben haben. Froome übernahm sein Maillot Jaune auf dem Siegerpodest mit versteinerter Miene. Seine Führung schmolz:

Der Brite geht mit 2:28 Minuten Vorsprung auf Mollema und 2:45 Minuten auf Contador in die 14. Etappe.„Ich habe immer gesagt, die Tour ist erst in Paris zu Ende. Aber ich zweifle nicht — so sind eben Radrennen. Ich habe ein bisschen Zeit verloren, aber ich hoffe, am Wochenende auf dem Mont Ventoux läufts besser“, sagte Froome, dem der verletzt ausgestiegene Norweger Edvald Boasson Hagen an allen Ecken und Enden fehlte. „Einen Mann mit solchen Qualitäten habe ich sehr vermisst“, sagte der Spitzenreiter, der wegen der Schwäche seines Teams bei der Tour allein gegen den Rest der Welt kämpfen muss.

Kittel war schon früh um die Chance gebracht worden, seine Serie fortzusetzen. Bei heftigen Windböen hatte sich das Feld nach 105 Kilometern geteilt, Kittel rutschte in die zweite Gruppe. Die Nachzügler hatten schnell über eine Minute Rückstand, weil an der Spitze Omega-Quick Step für Cavendish und das Team Belkin für Mollema Tempo bolzten.

Ergebnisse
Tour de France, 13. Etappe, Tours — Saint-Amand-Montrond (173 km): 1. Cavendish (Großbritannien) - Omega-Quick Step 3:40:08 Std.; 2. Sagan (Slowakei) - Cannondale; 3. Mollema (Niederlande) - Belkin alle gleiche Zeit; 15. Greipel (Rostock/Alterswilen/Schweiz) - Lotto-Belisol + 1:09; 89. Voigt (Grevesmühlen/Berlin) - RadioShack-Leopard Trek + 9:54

Gesamtwertung: 1. Froome (Großbritannien) - Sky 51:00:30 Std.; 2. Mollema + 2:28 Min.; 3. Contador (Spanien) - Saxo-Tinkoff + 2:45.

Sprintwertung: 1. Sagan 357 Pkt.; 2. Cavendish 273; 3. Greipel 217.

 

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sportmix
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Physik,Kernphysik,Wendelstein,Plasmaphysik,Atome Teaser der den User auf die Themenseite führen soll image/svg+xml Image Teaser Wendelstein 7-X 2015-09-23 de Sonderseite Golfen in MV Immer mehr Menschen schwingen im Nordosten den Golfschläger. 16 000 Mitglieder hat der Landesverband inzwischen – zehn Mal mehr als Anfang des Jahrtausends. Lesen Sie auf unserer Sonderseite Geschichten über die Golfszene, Spieler aus dem Land und Prominente, die gern in MV golfen.
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.