Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 10 ° heiter

Navigation:
Viel Edelmetall auch im nacholympischen Jahr

Kessin Viel Edelmetall auch im nacholympischen Jahr

Erfolgreiche Ruderinnen und Ruderer aus MV in Kessin geehrt. Silberner WM-Glanz durch Paul Heinrich und Hannes Ocik.

Voriger Artikel
Dynamo: Korb von Minge, Janßen macht es
Nächster Artikel
TV-TIPPS

Erfolgreiche Ruderer: Theo Kessner, Marcus Klemp, Hannes Ocik, Julia Leiding, Frauke Hacker, Julia Lepke, Ulrike Sennewald, Stephan Krüger und Paul Heinrich (v.l.).

Quelle: Ove Arscholl

Kessin. Die Ruderer aus Mecklenburg-Vorpommern haben auch im nacholympischen Jahr 2013 nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht. Bei zahlreichen internationalen Meisterschaften standen sie auf dem Podest. „Sehr zufrieden mit dem Abschneiden“ zeigte sich Hans Sennewald, Präsident des Landesruderverbandes, gestern bei einem kleinen Empfang im Olympiastützpunkt in Kessin, bei dem die erfolgreichen Athleten im Mittelpunkt standen.

Silbernen WM-Glanz verbreiteten Paul Heinrich (Rostocker Ruderclub) und Hannes Ocik (Schweriner Rudergesellschaft). Während Heinrich vor einer Woche im südkoreanischen Chungu mit dem Doppelvierer auf Platz zwei hinter Kroatien landete, saß Ocik im Achter, der sich erstmals seit vier Jahren Großbritannien beugen musste. „Diese Silbermedaille ist keine Schande, im Gegenteil“, gratulierte Sennewald dem Schweriner, der wie Heinrich erst 22 Jahre alt ist. Der Rostocker zeigte sich „zufrieden“ mit dem zweiten Rang. „Die Kroaten waren im Finale besser“, gestand der junge Mann, der jetzt „erst einmal Urlaub macht“.

Eine zu Unrecht weit weniger beachtete WM-Silbermedaille gewann in Chungu der Ribnitzer Marcus Klemp — mit seiner Mixed-Partnerin Anke Mollenthin im LTA- Doppelzweier mit Handicap. Die Bayerin und der 31-Jährige, der an einer Teillähmung der Beine leidet, mussten sich lediglich dem ukrainischen Duo geschlagen geben. Dabei hatten Mollenthin und Klemp vor der WM nicht einmal drei Wochen zusammen trainiert. Beide kannten sich allerdings schon länger — 2009 saßen sie im LTA-Handicap-Doppelvierer, der in Posen WM-Bronze gewann.

Mit dem undankbaren vierten Platz mussten Stephan Krüger vom Olympischen Ruderclub (ROC) Rostock und seinem Berliner Partner Eric Knittel in Chungu vorliebnehmen. Erfolgreicher waren Krügers Vereinskameradinnen Julia Lepke und Ulrike Sennewald, die Ende Mai/Anfang Juni bei der Europameisterschaft im spanischen Sevilla Silber mit dem Deutschen Achter gewannen.

Weiteres Edelmetall sammelte der Nachwuchs aus MV. So saß der Rostocker Theo Kessner (ORC) Anfang August bei der Junioren-WM im litauischen Trakai im „goldenen“ deutschen Achter. Seine Vereinskameradin Frauke Hacker holte in Trakai Bronze im Doppelvierer. Bronze gab es auch für Ole Daberkow (ebenfalls ORC Rostock) im Doppelzweier bei der U 23-EM in Linz, bei der Julia Leiding (RRC) gemeinsam mit Anne Beenken (Saabrücken) auf dem vierten Rang landete. „Wir haben einige starke Nachwuchsleute“, sagte U 23-Trainer René Burmeister. „Und das ist gut so — Konkurrenz belebt das Geschäft.“

 

B. Ehlers

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sportmix
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Physik,Kernphysik,Wendelstein,Plasmaphysik,Atome Teaser der den User auf die Themenseite führen soll image/svg+xml Image Teaser Wendelstein 7-X 2015-09-23 de Sonderseite Golfen in MV Immer mehr Menschen schwingen im Nordosten den Golfschläger. 16 000 Mitglieder hat der Landesverband inzwischen – zehn Mal mehr als Anfang des Jahrtausends. Lesen Sie auf unserer Sonderseite Geschichten über die Golfszene, Spieler aus dem Land und Prominente, die gern in MV golfen.
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.