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Volleyball HSG-Volleyballer: Saisonauftakt geht daneben
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00:00 17.10.2017
Greifswald

Die Regionalliga-Volleyballer der HSG Uni Greifswald haben ihr Spiel gegen den Niendorfer TSV verloren. Vor 110 Zuschauern gelang den Greifswaldern nur ein 1:3 (25:19, 23:25, 29:31, 19:25). „Es gab viel Licht und viel Schatten in unserem Spiel. Es ist natürlich bitter, dass wir trotz großer Führung den zweiten Satz nicht für uns entschieden haben“, sagt Greifswalds Trainer Roy Brückmann.

Gegen die nur zu sechst angereisten Gäste begann die HSG etwas nervös, fand dann jedoch schnell ins Spiel und spielte mit sicherer Annahme sehr solide. Mit einigen Abwehraktionen gelang es, sich zunächst auf zwei und am Ende des Satzes sogar auf fünf Punkte (23:18) abzusetzen. Letztlich ging Satz eins mit 25:19 sicher an die HSG.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Gastgeber befreiter auf. Mit etwas mehr Aufschlagdruck gelang eine komfortable Führung (13:6). Niendorf hatte Schwierigkeiten im Spielaufbau und war im Angriff zunächst nicht überzeugend. Nach einer Aufschlagserie von Mittelblocker Mathias Schülke schien beim Stand von 18:9 schon alles klar. „Normalerweise verspielt man so eine Führung nicht“, sagt Libero Felix Kamberg. „Doch die gegnerischen Aufschläge haben uns völlig aus dem Konzept gebracht, sodass wir die letzten Punkte nicht schnell genug erzielt haben.“ Niendorf kam durch druckvolle Flatteraufschläge, bei denen der Ball durch fehlende Rotation nur schwer kalkulierbar ist, in Serie zu Punkten und holte sich den zweiten Satz noch mit 25:23.

Nach diesem herben Dämpfer nutzte die HSG die Satzpause, um sich erneut aufzurappeln. Greifswald begann den dritten Satz sehr konzentriert. Aber auch die Niendorfer fanden immer besser in ihr Spiel, sodass die Zuschauer einen sehr ausgeglichenen dritten Satz zu sehen bekamen. Beim Stand von 21:21 kämpften beide Teams um jeden Punkt, konnten ihre Satzbälle jedoch nicht nutzen. Am Ende war das Glück nicht auf Seiten der Gastgeber, und der dritte Satz wurde mit 29:31 verloren.

Nach zwei sehr unglücklichen Sätzen für die HSG war der Mannschaft ein wenig Enttäuschung anzumerken. Niendorf spielte derweil munter weiter und zog über 13:11 und 18:13 davon. Erneut wackelte die Annahme Greifswalds erheblich, sodass Satz vier mit 19:25 deutlich an die Gäste ging.

„Für uns heißt es jetzt: Wunden lecken und weitermachen. Die Saison ist lang“, fasste Mannschaftskapitän Stephan Gielow zusammen.

HSG: Brattke, Fröhlich, Gielow, Gürtler, Heinrichs, Kamberg, Kokot, Kroniger, Meier, Ostrovskiy, Reimer, Schülke.

Nils Meier

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