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Volleyball HSG-Volleyballer nur phasenweise an Norderstedt dran
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00:00 06.02.2018
Greifswald

100 Zuschauer beobachteten in der Greifswalder Mehrzweckhalle das Spiel des aktuellen Tabellenführers der Regionalliga Nord, dem 1. VC Norderstedt, gegen den Gastgeber HSG Uni Greifswald. Der Tabellensiebte konnte Norderstedt nur zeitweise unter Druck setzen und unterlag 0:3 (21:25, 12:25, 23:25).

„Wir mussten uns natürlich nicht unnötig unter Druck setzen und konnten frei aufspielen, um zu sehen, was daraus wird“, meinte HSG-Mittelblocker Mathias Schülke. „Gegen eine so starke Mannschaft gilt es, mutig aufzuspielen und über hohen Aufschlagdruck ins Spiel zu kommen.“

Dies gelang Greifswald zu Beginn des ersten Satzes. Die HSG ging mit 2:0 in Führung. Doch auch Norderstedt ist für den starken Aufschlag bekannt und schloss die Lücke durch Float-Aufschläge.

Greifswald hielt gut dagegen und nahm die erste Auszeit beim Stand von 12:12. Kurz vor Beginn der Crunch-Time zog Norderstedt aber unter anderem durch einfache Netzfehler der Greifswalder um drei Punkte davon. Norderstedt punktete vor allem durch gute Block- und Abwehrarbeit und gewann Satz eins mit 25:21. „Für uns war der erste Satz schon eine vertane Chance“, sagt HSG-Trainer Roy Brückmann.

„Wir waren gut im Spiel und hätten ohne die wirklich unnötigen Fehler durchaus auch zum Satzball kommen können.“

Satz zwei begann wieder gut für Greifswald, doch die Annahme wurde früh unsicher und es gelang nicht, den schwer ausrechenbaren Aufschlag der Gäste zu kontrollieren. So fiel Tom Kokot, dem Zuspieler der HSG, die Arbeit schwer und der Spielaufbau wurde zu durchsichtig für die Gäste. Norderstedt legte eine Serie hin und zog mit großen Schritten davon. „Dieser Satz war für uns natürlich besonders bitter“, resümierte Kapitän Stephan Gielow. „ Wenn man in der Annahme nicht ins Spiel kommst, kann man danach kein Volleyball spielen. Wenn dann immer nur der Notball nach außen gespielt wird, kann sich der Gegner sehr schnell darauf ein stellen und hat leichtes Spiel.“ Auch ein Wechsel im Zuspiel von Kokot auf Ove Gürtler, half nicht mehr. Die HSG gab den Satz deutlich mit 12:25 an die Gäste ab.

In Satz drei begann Greifswald wieder mit Mike Brattke auf der Außenannahme-Position und Evgeny Ostrovskiy kam für André Heinrichs im Mittelblock. „So einen Satz, wie den zweiten muss man dann einfach schnell vergessen“, sagt Brattke. „Man muss versuchen, neu anzufangen und wieder ins Spiel zu kommen. Das haben wir im dritten Satz eigentlich ganz gut hinbekommen.“ Tatsächlich sahen die Zuschauer jetzt wieder ein gutes Spiel mit einigen längeren Ballwechseln und tollen Aktionen. Beim Stand von 19:19 war das Spiel wirklich offen, denn auch der Greifswalder Block hatte mehr Zugriff auf den Gegner. Doch Norderstedt zeigte sich unbeeindruckt, erzielte mit Block und Aufschlag zwei Breakpunkte und ging mit zwei Punkten in Führung.

Greifswald nutzte nach guter Abwehr seine Breakchance durch einen Abstimmungsfehler nicht und so ging auch Satz drei mit 25:23 an die Gäste. „Insgesamt haben wir uns für diesen Gegner zu viele Fehler erlaubt und so leider keinen Satzgewinn erzielt. Norderstedt hat eine höhere individuelle Klasse als wir und hätte vielleicht auch noch eine Schippe drauflegen können“, fasste Trainer Brückmann das Spiel zusammen.

HSG Uni Greifswald: Ostrovskiy, Fröhlich, Gielow, Kamberg, Brattke, Heinrichs, Schülke, Meier, Kokot, Gürtler, Hühr.

Nils Meier

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