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Volleyball Spiel, Satz und Sieg – JSV-Damen holen sechs Punkte
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12:25 02.03.2018
Grimmen

Es ist vollbracht! Freudig reißen die Volleyballerinnen die Arme nach oben. Auch Trainer Nils Stubbe ist die Freude über den Erfolg anzusehen. Denn die Trebelstädterinnen sind in der Verbandsliga weiterhin ungeschlagen. Die Grimmenerinnen gewannen am Wochenende auch ihr elftes und zwölftes Saisonspiel. Mit 3:0 bezwangen sie die zweite Mannschaft der HSG Uni Rostock sowie die Gäste des SV Hafen Rostock.

„Mit den sechs Punkten bin ich vollkommen zufrieden – auch wenn wir heute nicht das Optimum herausgeholt haben“, sagte Trainer Nils Stubbe. Gerade im ersten Spiel gegen die Mannschaft des SV Hafen Rostock taten sich die Damen des JSV ein wenig schwer. „Das war keine so gute Leistung von uns“, urteilt der Coach direkt nach der Partie. Zwar setzte sich der JSV in Satz eins und zwei frühzeitig ab, doch im dritten Durchgang war das Spiel lange Zeit ausgeglichen. „Mannschaften, die in ihrem Spiel nicht so variabel sind wie wir, die müssen wir deutlicher besiegen. Das ist eigentlich auch unser Anspruch“, sagte JSV-Kapitänin Kristin Wenzel, die sich das Duell vom Spielfeldrand ansah. Zu lange hielten die Gäste mit und setzten den JSV unter Druck.

Ein Problem der Grimmenerinnen: „Wir passen uns dem Niveau des Gegners an, anstatt unser Spiel durchzuziehen“, meinte Wenzel. Das müsse sich im zweiten Heimspiel ändern. Zudem forderte die Kapitänin mehr Konzentration von ihrem Team.

„Die zweite Mannschaft der HSG Uni Rostock schätze ich als den stärkeren Gegner heute ein“, sagt Wenzel. Damit sollte sie Recht behalten. Denn die Rostockerinnen brachten viele Bälle, die entweder sehr dicht am Netz entlang flogen oder schon fast auf dem Boden aufgekommen waren, zurück ins Spiel. Im ersten Satz stand es lange Zeit unentschieden. Lange Ballwechsel dominierten die Partie. Am Ende war aber der JSV der glückliche Sieger und ging mit 25:22 in Führung.

Im zweiten Durchgang machten es die Gastgeberinnen besser. Mit 25:18 sicherten sie sich das 2:0. Auch der dritte Satz gestaltete sich eng. Zum Schluss behielten die Volleyballerinnen des JSV aber die Oberhand. Und das auch dank Kapitänin Kristin Wenzel, die immer wieder Ruhe in ihre Mannschaft brachte. „Es macht viel aus, wenn Kristin auf dem Feld ist“, so Trainer Stubbe. Überhaupt sei das zweite Spiel deutlich besser gewesen, meinte er. Teams, die geradelinigen Volleyball spielten, lägen seiner Mannschaft einfach besser. „Und das hat man gesehen. Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Erfolg heute“, sagt er.

Mit 35 Punkten aus zwölf Spielen belegt der JSV Rang zwei der Verbandsliga, hinter der zweiten Mannschaft des SV Warnemünde, die nach 14 Partien 36 Punkte auf dem Konto hat. Die Trebelstädterinnen sind derzeit auf dem besten Weg, ihren Landesmeistertitel zu verteidigen.

Jetzt haben die Grimmenerinnen vier Wochen frei, bevor sie zu ihren nächsten Liga-Duellen nach Neustrelitz fahren. „Dieser Spieltag wird richtungsweisend sein“, meint Stubbe. Es ist die vorletzte Möglichkeit für die Damen, sich wichtige Punkte in der Liga zu sichern.

Manuela Wilk

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