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Sportmix Wieder verloren: Lage für HSV immer bedrohlicher
Sportbuzzer Sportmix Wieder verloren: Lage für HSV immer bedrohlicher
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00:00 31.03.2014
Enttäuscht: HSV-Torwart René Adler. Quelle: Getty Images

Nach dem Schlusspfiff saßen Rafael van der Vaart und Co. mit hängenden Köpfen auf dem Rasen. „Niemals zweite Liga“, schallte es aus der Fankurve des Hamburger SV, und die HSV-Profis rafften sich auf und ließen sich nach dem unglücklichen 1:3 (1:1) bei Borussia Mönchengladbach neuen Mut zusprechen. „Wir stehen, wo wir stehen“, sagte Kapitän van der Vaart mit Blick auf die Tabelle, die den Bundesliga-Dino nun als 17. ausweist: „Aber wenn wir so weiterkämpfen, kommen wir da unten raus.“

Auch Nationalspieler Heiko Westermann wollte nach der sechsten Auswärtspleite in Folge noch nichts vom ersten Abstieg der Vereinsgeschichte wissen: „Die Hoffnung ist bei mir voll da. Es darf keiner den Kopf hängen lassen. Es geht weiter.“ Durch ein Tor von Jacques Zoua (28.) hatten die Hamburger sogar 1:0 geführt und eine starke erste Halbzeit hingelegt. Erst ein von Michael Mancienne verursachter Handelfmeter, den Filip Daems im Nachschuss verwandelte, leitete die Wende ein (37.). Raffael (75.) und Alvaro Dominguez (78.) schossen Gladbach innerhalb von drei Minuten zum zweiten Heimsieg in Folge.

Für die Mannschaft von Mirko Slomka ist die Lage sechs Runden vor Schluss alarmierend: Ein Nicht-Abstiegsplatz ist mittlerweile zwei Punkte entfernt. „Wir haben eine sehr, sehr gute Partie auswärts gemacht, stehen aber mit null Punkten da, das ist bitter“, sagte Slomka: „Die Niedergeschlagenheit ist da, jetzt müssen wir die Spieler wieder aufrichten.“



OZ

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