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Wulschner im höchsten Gremium

Rostock Wulschner im höchsten Gremium

Mit Holger Wulschner aus Groß Viegeln bei Rostock ist erstmals ein Spitzenreiter in das Präsidium der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) gewählt worden.

Rostock. Mit Holger Wulschner aus Groß Viegeln bei Rostock ist erstmals ein Spitzenreiter in das Präsidium der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) gewählt worden. „Unser Präsident hat mich vor einem halben Jahr gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte. Er wollte unbedingt jemanden dabeihaben, der reitet, der selbst Veranstalter ist und der den Mund aufmacht“, sagt Wulschner, der seit Anfang März zudem Aktivensprecher der deutschen Springreiter ist.

FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau (67, Breitenburg) wurde von der Mitgliederversammlung in Stuttgart für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigt.

Wulschner will in seinem neuen Amt „ein bisschen was für die Reiter tun“ und hat sich auf die Fahnen geschrieben, sich für den kriselnden Nationenpreis der Springreiter einzusetzen. „Das liegt mir wirklich am Herzen. Es ist wichtig, dass der Nationenpreis bleibt und auch wieder aufgewertet wird“, sagt der 53-Jährige, der mit rund 50 Einsätzen zu den erfahrensten Nationenpreisreitern in Deutschland gehört.

Die 1965 ins Leben gerufene Nationenpreisserie mit in diesem Jahr acht Europa-Stationen und dem Finale Ende September in Barcelona verliert zunehmend an Bedeutung. Die Gründe sind vielfältig. Das Hauptproblem ist die Konkurrenz durch andere Veranstaltungen und Serien, bei denen es deutlich mehr Geld zu verdienen gibt.

Der Weltverband FEI schafft es nicht, die Termine für die Länderspiele der Reiter zu schützen und hat in der Auseinandersetzung mit der Millionen-Serie Global Champions Tour klein beigegeben. Zudem erfindet die FEI fast jedes Jahr kompliziertere Regeln und findet derzeit keinen Sponsor.

S. Frã¶be

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