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Sportmix Zuspruch für Lisicki nach Wimbledon-Niederlage
Sportbuzzer Sportmix Zuspruch für Lisicki nach Wimbledon-Niederlage
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21:18 13.07.2013
Daumendrücken: Für Boris Becker hat sich Sabine Lisicki «diese Chance auf den Titel mehr als verdient». Foto: Maurizio Gambarini
London

Nach ihrer Final-Niederlage von Wimbledon hat Tennisspielerin Sabine Lisicki in den sozialen Netzwerken viele aufmunternde Worte erhalten.

„Kopf hoch Sabine....wahnsinnig toll gekämpft aber Respekt für Bartoli!!!“, twitterte Boris Becker, nachdem Lisicki ihr erstes Grand-Slam-Finale 1:6, 4:6 gegen die Französin Marion Bartoli verloren hatte.

Fed-Cup-Kollegin Andrea Petkovic meldete sich ebenfalls über das Internet: „Schade @sabinelisicki, aber du hast so Großes geleistet- wir sind trotzdem immer noch krass stolz! Glückwunsch an Marion!“. Auch Bundestrainerin Barbara Rittner schrieb: „Trotzdem sehr stolz auf dich!!!“ Lisicki war in Wimbledon die erste deutsche Finalistin seit Steffi Graf 1999.

Ins Endspiel des Rasenklassikers in London war die Deutsche als Favoritin gegangen. Doch ausgerechnet im Kampf um den Titel wirkte die 23-Jährige verkrampft. „Traurig Bine verlieren zu sehen. Aber danke für all die großen Momente in Wimbledon“, meinte Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski, der mit Lisicki gefiebert und schon vor dem Finale getwittert hatte: „Heute sind wir alle Wimbledon. Auch ich;)“. Basketballprofi Dirk Nowitzki bescheinigte Lisicki via Twitter ein „wahnsinnsturnier“ und meinte: „Kopf hoch.“

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit erklärte, Lisicki habe „ein tolles Turnier gespielt und kann auf ihre Leistung in Wimbledon stolz sein“.

Der Präsident des Deutschen Tennis Bundes, Karl-Georg Altenburg, beglückwünschte die Finalistin ebenfalls zu ihrer Leistung. „Auch wenn ihr der Titel letztlich verwehrt geblieben ist, hat sie uns allen mit ihrem Kampfgeist und ihrem attraktiven Spiel große Freude gemacht“, wurde der DTB-Präsident in einer Mitteilung zitiert. „Diese Finalteilnahme ist nicht nur ein Meilenstein in der Karriere von Sabine Lisicki, es ist auch ein wichtiger Schritt für das deutsche Tennis.“

dpa