Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Infoline Sicht auf Lyriden am Sonntag am besten
Thema H Hochschulen Infoline Sicht auf Lyriden am Sonntag am besten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:11 25.04.2018
Ihren Namen haben die Sternschnuppen vom Sternbild Lyra. Quelle: Daniel Reinhardt
Anzeige
Heppenheim/Offenbach

Sternschnuppen-Freunde sollten vor allem am frühen Sonntag den Nachthimmel im Blick behalten. Dann ist der Sternschnuppenstrom der Lyriden voraussichtlich am besten zu sehen.

„In der Nacht zum Sonntag ist es überall in Deutschland weitgehend klar“, sagte Meteorologe Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach. Zwar wird am Montag erst das Maximum des Stroms erreicht, der Sonntag ist nach Ansicht von Astronomen für Beobachter aber nahezu genauso gut. Und am Montagfrüh ist der Himmel vielerorts bedeckt, im Norden regnet es sogar. „Die Beobachtungschancen sind dann noch im Süden und Osten am besten“, sagte Ruppert.

„Die Sternschnuppen der Lyriden sind eigentlich ein schwacher Strom, der aber hin und wieder für Überraschungen gut ist“, sagte der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde, Sven Melchert, im südhessischen Heppenheim. Die meisten Sternschnuppen seien nach Mitternacht zu sehen. „Dann ist dieses Jahr der zunehmende Halbmond auch unter dem Horizont verschwunden.“

Wieso heißen die Sternschnuppen Lyriden? „Ihren Namen haben sie vom Sternbild Lyra, der Leier; ein kleines Sommersternbild, dessen Hauptstern Wega einer der hellsten Sterne am Himmel ist“, erklärt Melchert. Die Lyriden seien sehr schnell und manche besonders hell.

dpa

Mehr zum Thema

Zum Sommersemester schreiben sich überwiegend Hochschüler aus anderen Nationen an der Uni ein

20.04.2018

Genetiker haben die Grundlagen der Haarfarben erforscht. Sie fanden Überraschendes. Ihre Ergebnisse könnten künftig auch helfen, Täter zu fassen.

20.04.2018

Am 25. April hält Alexander Szameit im Audimax einen Vortrag

20.04.2018

Das Weltraumteleskop „Kepler“ hat tausende mögliche Exoplanetenentdeckt, aber jetzt geht ihm langsam der Sprit aus. Deswegen hat sich nun ein Nachfolger auf den Weg gemacht. „Tess“ soll die Planetensuche übernehmen - und ausweiten.

19.04.2018
Infoline Alte Römer prägten die Zucht - Studie: Viele Hengste haben denselben Urahn

Er lebte wohl vor knapp 3000 Jahren: Von einem Hengst aus der Eisenzeit stammen einer neuen Studie zufolge nahezu alle heute lebenden Hengste ab.

22.04.2018

Der Klimawandel macht nicht nur großen Tieren zu schaffen. Er bringt auch das Leben der Krabbeltiere auf Grönland durcheinander.

18.04.2018
Anzeige