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Olympia Calgary, Mailand und Stockholm offiziell Kandidaten für 2026
Thema O Olympia Calgary, Mailand und Stockholm offiziell Kandidaten für 2026
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21:32 09.10.2018
„Alle drei wären vertrauenswürdige Partner für uns“, sagte IOC-Vizepräsident Juan Antonio Samaranch jr.. Quelle: Jean-Christophe Bott/keystone
Buenos Aires

Calgary, die italienische Region Cortina d'Ampezzo/Mailand und Stockholm sind die Finalisten im Rennen um die Olympischen Winterspiele 2026.

Die Versammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) bestätigte die drei Orte in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires als offizielle Kandidaten. Wer die übernächsten Winterspiele austragen darf, entscheidet das IOC im Juni 2019 in Lausanne.

„Alle drei wären gute, vertrauenswürdige Partner für uns“, sagte IOC-Vizepräsident Juan Antonio Samaranch jr. „Sie haben die Infrastruktur und die Erfahrung, um Olympische Winterspiele auszurichten.“ Die Kandidaten hätten überzeugende Konzepte vorgelegt. Besonderes Augenmerk sei darauf gelegt worden, dass die Kosten im Rahmen bleiben und Neubauten auch nach den Winterspielen sinnvoll genutzt werden können.

Politische Probleme könnte es in Calgary geben, wo für November eine Volksbefragung über die Winterspiele geplant ist. Zwar ist die Entscheidung nicht bindend, allerdings dürfte es schwer sein, die Kandidatur im kanadischen Olympia-Ort von 1988 bei einem deutlichen Scheitern der Volksbefragung weiter voranzutreiben.

Zuletzt war bereits die Kandidatur von Sion in der Schweiz gescheitert, weil sich die Bevölkerung gegen die Winterspiele ausgesprochen hatte. Angesichts der ausufernden Kosten und der immer häufiger mangelnden Unterstützung der Bevölkerung für die Ausrichtung von Olympischen Spielen oder anderen sportlichen Großereignissen sollen künftig neue Regeln und Anforderungen für die Austragungsorte gelten.

„Früher haben wir von den Städten gefordert, dass sie unsere Bedingungen erfüllen“, sagte IOC-Präsident Thomas Bach. „Heute fragen wir uns, wie wir die Olympischen Spiele an die Möglichkeiten der Städte und Regionen anpassen können.“

dpa

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