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Greifswald Großer Traum: Stationäres Kinderhospiz
Thema Specials Helfen bringt Freude Greifswald Großer Traum: Stationäres Kinderhospiz
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08:00 30.11.2017
Katy Lorenschat - hier mit den Therapiepuppen Ilselotte Keksberg und Zauberer Fidibus - ist Koordinatorin des ambulanten Kinderhospizdienstes. Quelle: Meerkatz, Cornelia
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Greifswald

Der große Traum der Mitglieder des Fördervereins Ambulanter Kinderhospizdienst ist ein Gebäude samt Grundstück, um dort ein stationäres Hospiz einzurichten. Derzeit betreut der Verein 18 Familien mit schwerstkranken Kindern, die sich teilweise in der letzten Lebensphase befinden. Einige Familien mussten auch schon von ihren geliebten Kindern Abschied nehmen, nachdem sie der Krankheit erlegen waren. „Unser Ziel ist es, die palliative Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer schweren oder lebensverkürzenden Erkrankung zu verbessern. Wir wollen den Familien in dieser unglaublich schweren Zeit eine Stütze sein“, betont Vereinsvorsitzender Ewald Kruschel. Um Hilfe gebeten werde der Verein in der Regel ab Diagnosestellung der Erkrankung. Begleitet werden die Kinder ambulant im Krankenhaus und zu Hause. Dennoch bleibt bei allen Mitgliedern des Kinderhospizvereins ein großer Wunsch: Ziel ist es, ein richtiges Kinderhospiz zu errichten und zu betreiben. Das werde allerdings noch lange dauern, da dafür sehr viel Geld vonnöten sei.

Cornelia Meerkatz

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