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Stralsund Der Kranich als Markenzeichen
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00:01 12.12.2017
Kranichkeramik: Kunsthandwerkerin Hendrike Weber an der Töpferscheibe in ihrer Galerie am Knieperwall 1c FOTOS (3): MARLIES WALTHER
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Stralsund

Den Kranich gibt es bei ihr in allen Variationen: Auf Schalen, Vasen, Dosen, Tellern, Tassen und Leuchtern. Als kleine Skulptur. Als ganzen Vogelzug. Mal fein ausgeführt in voller Schönheit auf erdigem Grund. Dann wieder nur leicht in den Ton geritzt oder als Stempel aufgebracht. Schließlich stilisiert, als ihr ganz persönliches Signum.

Kunsthandwerkerin Hendrike Weber und die Vögel des Glücks

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Verwendungszweck: „Helfen bringt Freude“. Bitte Anschrift für die Spendenquittung nicht vergessen.

Gern können Sie auch die Spendenbox im OZ-Service-Center am Apollonienmarkt 16 nutzen.

Kranichkeramik steht bei Kunsthandwerkerin Hendrike Weber nicht nur draußen an der Tür. Der Kranich ist für die Stralsunderin eine Passion, ihr eingetragenes Markenzeichen – angemeldet so auch beim Patentamt.

„Angeregt wurde ich durch die grau-blau-grüne Farbigkeit der Boddenlandschaft um Stralsund. Mit seinem grauen Federkleid passt sich der Kranich wunderbar an. So entstanden der farbige Ausdruck und die Zeichenhaftigkeit meiner Kranichkeramik“, beschreibt die Stralsunderin. Und dafür steht sie seit dem Anfang der 1990-er Jahre, zunächst in der Friedrich-Engels-Straße und seit 1998 in der Werkstattgalerie am Knieperwall 1c.

Seitdem gibt es unzählige Spuren, die Hendrike Weber in der Stadt und darüber hinaus hinterlassen hat. „Ich mag den Kranich unglaublich. Er ist für mich das Glückssymbol“, sagt die Hansestädterin.

Deshalb liege ihr der Schutz dieses ganz besonderen Vogels auch so am Herzen. Seit 1994 ist Hendrike Weber Mitglied im Verein zum Schutz und Erhalt des Kranichrastplatzes Rügen-Bockregion, der von der Solkendorferin Erika Rüting, die im Vorjahr leider verstorben ist, gegründet und bis 2005 geleitet wurde. Heute führt ihr Sohn Georg den Verein. Zu den Mitgliedern gehört auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Über viele Jahre hat sich der Verein für den Utkiek in Hohendorf engagiert. Hendrike Weber hat damals die Wandgestaltung übernommen. Den Utkiek gibt es heute leider nicht mehr, aber der Verein bemüht sich um eine neue Möglichkeit zur Beobachtung.

„Die Weihnachtsaktion zur Unterstützung des Kranichschutzes ist eine sehr gute Sache. Ich finde es eine tolle Idee, dem ehrwürdigen Herrn Kranich so die Ehre zu erweisen“, sagt Hendrike Weber. Denn es gehe ihr und vielen Kranichfreunden darum, dass dieser „Bote der Götter, der Mittler zwischen Himmel und Erde“ seinen Rastplatz in unserer Region behält und Beobachtung in geschützter Form weiter stattfinden können.

Kranichschule in Altenpleen ist dabei

Eine Beteiligung an der Aktion „Helfen bringt Freude“ ist der Kranich-Grundschule Altenpleen in diesem Jahr ein besonderes Bedürfnis.

„Schließlich sind wir Patenschule des Kranichzentrums in Groß Mohrdorf. Viele gemeinsame Aktionen verbinden uns. Da wollten wir einfach mal Dankeschön sagen“, erzählte uns gestern Grundschullehrerin Cornelia Schulze. Und da hatten die Schüler der 4. Klassen eine besondere Idee. Am Tag der offenen Tür, der alljährlich mit einem Adventsbasar verbunden wird, verkauften sie allerlei Dinge aus ihrem neu angelegten Schulgarten: Eine Teemischung aus Pfefferminze, Melisse und Ringelblumen – liebevoll in selbstgebastelten Tütchen verpackt. Außerdem Samen von Studentenblumen und von Kletterbohnen. Zudem gingen sie bei den Gästen mit Spendenboxen herum und sammelten Geld. Insgesamt kamen 183 Euro zusammen. Eine tolle Sache! Die Schüler haben das Kranorama bereits bei einer Führung kennengelernt. Andere Klassen haben eine Wanderung zum Kranichzentrum unternommen, und die Erstklässler werden im Januar gemeinsam mit Mitarbeitern des Kranichzentrums mehr über Wintervögel erfahren.

An weitere Schüler geht ein Dankeschön für eine Spende: 50 Euro sammelte die Klasse 3a der Stralsunder Jona-Schule für den Kranichschutz.mw

Marlies Walther

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