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Gegenwart Doberaner Region birgt spannende Geschichten
Thema Specials OZ-Jubiläum Gegenwart Doberaner Region birgt spannende Geschichten
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00:00 13.05.2017
Für die Leser zwischen Nienhagen, Rerik, Kirch Mulsow und Satow unterwegs (v.l.): Katarina Sass, Rolf Barkhorn, Lennart Plottke, Lutz Werner, Thomas Hoppe, Anja Levien und Sabine Hügelland. Quelle: Foto: Martin Heider
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Bad Doberan

Zwischen Küste und Hinterland, Kühlung und Autobahn sind die Reporter der Lokalredaktion Bad Doberan täglich unterwegs. Wer die Region rund um die Münsterstadt auf das Umland von Rostock beschränkt, kennt sie nicht. „Molli, Münster und das erste deutsche Seebad Heiligendamm ziehen jährlich nicht nur immer mehr Touristen in den nordwestlichen Landkreis Rostock. Viele entscheiden sich auch, hier zu leben“, sagt Anja Levien (30), Leiterin der Lokalredaktion. In Bad Doberan, Nienhagen, Kühlungsborn, Kröpelin und Neubukow entstehen neue Wohngebiete. Firmen, die sich ansiedeln wollen, haben hier nicht die Qual der Wahl. Die Stadt Bad Doberan hat derzeit keine Gewerbeflächen mehr, in der Gemeinde Reddelich stehen die letzten zum Verkauf. „Es ist immer Bewegung in der Region und das macht sie so spannend“, so Anja Levien. „Von Tourismus über Wirtschaft bis hin zu Wohnungsmangel und Vereinsleben – es gibt immer etwas zu berichten.“

Ob Forschungs-Hochhaus, breiterer Strand oder neue Wohngebiete – wenn es an der Ostseeküste um größere Projekte geht, kann Redakteur Lennart Plottke nicht weit sein. Der 40-Jährige ist in erster Linie im Ostseebad Nienhagen, in Börgerende, Bargeshagen und Parkentin auf der Suche nach Geschichten. Und vor allem auch nach den Menschen dahinter. Einen Abstecher unternimmt der gebürtige Rostocker gern an den Kühlungsborner Hafen – seinen absoluten Lieblingsplatz.

Dort ist auch Redakteur Dr. Lutz Werner oft unterwegs. Der 62-Jährige berichtet aus Kühlungsborn, Rerik, Wittenbeck, Bastorf und Steffenshagen. Ehrgeizige Pläne für eine zweite Seebrücke im Ostseebad, immer wieder neue Rekorde im Tourismus, Stadtvertretung und Rathaus, die Stadt und ihre Menschen, Kunst und Kultur – der Kühlungsborner begleitet die Kommunalpolitik und touristische Entwicklung in Mecklenburgs größtem Ostseebad und seinen Nachbarorten seit 25 Jahren.

Seit dem Frühjahr 2009 ist der gebürtige Rostocker Thomas Hoppe (57) in dem Landstrich zwischen Alt Bukow und Brusow unterwegs. Dass er dabei oft mit dem Satz in den Tag startet „Die Seite ist noch leer“, spornt ihn letztlich selbst an, das zu ändern. „Daran, dass ich die Informationen vor allem mit einem Diktiergerät festhalte, haben sich viele Gesprächspartner längst gewöhnt, obwohl anfangs manche tatsächlich fragten, ob sie denn nun auch ins Radio kämen“, erzählt Thomas Hoppe. Die Beiträge, die so im Laufe der vergangenen Jahre ihren Weg in die Zeitung fanden, reichen vom Wildschwein-Tod im Kröpeliner „Kaufhaus“ über den Kanzlerin-Besuch in Carinerland bis hin zu zahlreichen persönlichen Schicksalen in den beiden Städten und den vielen Dörfern der Region.

Reporterin Katarina Sass (32) ist in den Gemeinden Reddelich, Retschow, Hohenfelde und Satow unterwegs und kümmert sich gerne um das, was die Menschen bewegt und ihre Region ausmacht. Sie will nicht nur informieren, sondern auch Sachverhalte aufklären, Probleme direkt ansprechen, aber auch das weitertragen, was die Menschen hier stolz macht.

Wenn es um Kunst und Kultur geht, dann ist Sabine Hügelland (53) nicht weit weg. Die Mitarbeiterin der Lokalredaktion kennt die Talente der Künstler zwischen Kühlungsborn und Nienhagen und verpasst fast keine Ausstellung. Vor allem auf den Sportplätzen und in Kühlungsborn ist Rolf Barkhorn (61) anzutreffen, wenn er mit Block und Kamera die Geschichten für die Redaktion einfängt. Diese werden dann am Alexandrinenplatz in Bad Doberan, im ersten Stock des ehemaligen Kaufhauses aufgeschrieben. Die Themen gehen nicht aus. Auch heute sorgen die finanzielle Lage der Kommunen, der demografische Wandel und wirtschaftliche Entwicklungen für eine Menge potenziellen Lesestoff. Werden bald die nächsten Gemeinden fusionieren? Werden die Neubaupläne für Wohnungen und Tourismus Realität? „Wir bleiben für Sie dran“, verspricht Anja Levien.

OZ

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