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Zum Frühstück ist die Zeitung im Briefkasten

Rostock Zum Frühstück ist die Zeitung im Briefkasten

1500 Zusteller bringen die OZ zu den Abonnenten

Michael König (64) ist seit 2008 Zusteller für die OZ. Sein Hauptverteilgebiet ist der Stadtteil Bergen-Süd mit dem Otto-Grothewohl-Ring und dem Tilzower Weg und Kosmonautenweg. Um 1 Uhr morgens fährt er zum Depot in der Bergener Industriestraße und holt sich dort die Zeitungen ab. Er beginnt dann sofort mit der Verteilung. Am Montag und Dienstag benötigt er, je nach Wetterlage 90 Minuten für seite 150 Exemplare. Am Mittwoch und am Wochenende ist er dann schon Mal drei Stunden auf Bergens Straßen unterwegs.

Quelle: Foto: Christian Niemann

Rostock. Kein Job für Morgenmuffel: Damit die OSTSEE-ZEITUNG pünktlich zum Frühstück beim Leser im Briefkasten landet, müssen die Zusteller bereits zu nachtschlafender Zeit ihre Arbeit antreten. Noch während die restlichen Ausgaben gedruckt werden, laden die ersten der 1500 Mitarbeiter bereits kurz nach Mitternacht ihre Zeitungen auf dem Hof des Rostocker Medienhauses in ihre Autos. Nur so kann die OZ auch auf Rügen und Usedom in den Morgenstunden gelesen werden. „An einem Tag legen unsere Zusteller dadurch etwa 20000 Kilometer zurück“, erklärt Kathrin Schultka, Vertriebsleiterin der OSTSEE-ZEITUNG.

1991 übernahm das Unternehmen den Zeitungsvertrieb von der Post und baute sich eine eigene Zustellungs-Struktur auf. „Damals wurde alles noch per Lochband erfasst“, erinnert sich Schultka. „Leider haben wir deswegen auch von Lesern, die schon zu DDR-Zeiten die OSTSEE-ZEITUNG gelesen haben, nur die Adresse und nicht das genaue Datum des Abo-Abschlusses.“ Nun, 26 Jahre später, werden täglich 100 Tonnen Zeitungen von Grevesmühlen bis nach Usedom bewegt.

Für etwaige Beschwerden über die Zustellung hat Kathrin Schultka ein offenes Ohr: „Nur so können wir Probleme beheben und uns verbessern.“ Ihr ist es besonders wichtig zu betonen, wie dankbar sie für die Treue der Leser ist.

Aber nicht nur für die Zustellung der OZ ist die Abteilungsleiterin verantwortlich. Ebenso untersteht ihr der Bereich des Marketings. „Wir kümmern uns dadurch auch um Aktionen der Leserbindung und -gewinnung“, erklärt Schultka. So betreuen ihre Projektmanager unter anderem Aktionen wie die OZ-Serie „Fit und Gesund“ oder die Schiffchenflotte zur Hanse Sail, organisieren Hausführungen oder planen Veranstaltungen rund um den 65-jährigen Geburtstag der OSTSEE-ZEITUNG. „Ich setze dabei vor allem auf ein aufgeschlossenes und kreatives Team, das vollkommen hinter dem Produkt steht“, hebt die Vertriebsleiterin hervor.

Eine Folge des kreativen Prozesses ist auch eine Neuerung für die Abonnenten: Im Juni wird das Modell der Abo-Karte gewechselt. Diese soll nun ähnlich einer Bankkarte mit einem Konto verbunden sein, auf dem Rabatte gesammelt werden können. Der Leser kann sich diese dann auszahlen lassen.

Ann-Christin Schneider

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