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Vergangenheit Gelernt, für die Leser zu schreiben
Thema Specials OZ-Jubiläum Vergangenheit Gelernt, für die Leser zu schreiben
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00:00 06.05.2017
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Peter Preuß (65) war 27 Jahre Leiter der OZ-Lokalredaktion in Wismar. Zu Jahresbeginn ging er in den Ruhestand.

Peter Preuß, ehemaliger OZ-Lokalchef

Ich bin am 1. November 1989 zur OSTSEE-ZEITUNG gekommen. Mein Vorgänger im Amt des Leitenden Lokalredakteurs war beurlaubt worden, weil Wismarer Bürger während der Wende massiv seine Absetzung gefordert hatten. Dadurch erhielt ich die Chance, die Redaktion in schwieriger Zeit zu übernehmen.

Der Wendepunkt für die OZ nach 1990 war, dass wir durch die Lübecker Nachrichten und den Springer Verlag die Chance erhielten, eine lokal und regional ausgerichtete Zeitung aufzubauen. Sie investierten damals 100 Millionen DM, errichteten in Rostock eine moderne Druckerei und gaben uns so die Möglichkeit, uns zu beweisen. Dafür bin ich heute noch dankbar. Immerhin war das ja die Zeit, in der viele ehemalige DDR-Betriebe plattgemacht wurden.

Vor der Wende waren die Journalisten in der DDR im Grunde nur Verlautbarungsjournalisten. Nach 1990 haben wir aus der OSTSEE-ZEITUNG eine lesenswerte Zeitung gemacht. Dabei lernten wir Journalisten, dass wir spannende, lesenswerte Geschichten, die an den wirklichen Interessen der Leser orientiert sind, in die Zeitung bringen müssen. Wir haben ebenso verstanden, dass wir Redakteure eine große gesellschaftliche Verantwortung mit dem übernehmen, was wir schreiben und veröffentlichen.

Die OSTSEE-ZEITUNG ist heute eine moderne, zukunftsorientierte Zeitung, die zu den besten in Deutschland gehört. Die Menschen vertrauen uns, sie schätzen unsere Arbeit und sehen in uns ihr Heimatblatt.

OZ

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