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Detektivin in Not

Detektivin in Not

Die etwas pummelige Maggy ist froh, dass sie nach längerer Arbeitslosigkeit einen Job als Sekretärin bei einem Privatdetektiv bekommen hat. Als Sekretärin? Ihr neuer Chef ist meist betrunken.

Die etwas pummelige Maggy ist froh, dass sie nach längerer Arbeitslosigkeit einen Job als Sekretärin bei einem Privatdetektiv bekommen hat. Als Sekretärin? Ihr neuer Chef ist meist betrunken. Also lässt Maggy das Papieraufräumen schnell wieder sein und beginnt selbst mit den Ermittlungen. Dabei geht sie die Arbeit eigenwillig und mit speziellem Rechtsverständnis an: Der von der Nachbarskatze gefressene Kanarienvogel wird kurzerhand durch einen neuen ersetzt und der Finderlohn als Bonus mitgenommen. Einen Keksdieb im Supermarkt lässt sie laufen, einen Langfinger in der Kneipe liefert sie hingegen ans Messer, bzw. den Fäusten des Barkeepers aus. Und dann eskaliert die Situation, Menschen geraten in Gefahr. Wer hätte gedacht, dass Lewis Trondheim („Donjon“) auch Krimi kann? Der Szenarist steckt glaubwürdige Charaktere in eine miese Umwelt. Stephane Oiry gibt dieser Welt in einem starren 3x4-Panel-Raster Gestalt und nutzt es lässig für das sequentielle Erzählen von Maggys Geschichte. Seitenlange Kneipenszenen, Straßenbilder, Spannung. Und Humor.

Michael Klamp

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