Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Multimedia Abenteurer und Prügelknaben
Thema Specials OZelot Multimedia Abenteurer und Prügelknaben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 08.02.2018

Wer schon immer einmal davon geträumt hat, in die Unterwasserwelt eines fernen Planeten einzutauchen, den Alltag im Mittelalter zu erleben oder zu einem US-Eisenbahn-Tycoon aufzusteigen, sollte sich bei den aktuellen Game-Neuerscheinungen umschauen. Aufbauen, überleben, kämpfen oder in andere Rollen schlüpfen. Darum geht es in „Railway Empire“, „Subnautica“, „Street Fighter V: Arcade Edition“, „Dragon Ball Fighter Z“ und „Kingdom Come Deliverance“. Die fünf neuen Titel im Überblick:

„Subnautica“: Hier verschlägt es den Spieler nach dem Absturz seines Raumschiffs auf einen fremden Planeten – genauer gesagt unter dessen Wasseroberfläche. Neben der farbenfrohen Unterwasserwelt darf aber nicht vergessen werden, dass „Subnautica“ ein Survival-Spiel im Stile von „Stranded Deep“ oder „The Forest“ ist. Fische, Algen und andere Lebewesen dienen als Nahrung, mit Quarz, Salz und anderem Schrott werden lebensnotwendige Werkzeuge und Ausrüstungsteile hergestellt. Das Tiefenrausch-Abenteuer ist zunächst als reines Einzelspieler-Erlebnis ausgelegt. VR-Fans dürften sich über die Oculus-Rift Unterstützung freuen. Der jugendfreundliche Titel von Publisher Unknown Worlds Entertainment, der bereits seit Ende 2014 in der Early-Access-Phase ist, kostet für PC und Mac rund 23 Euro.

„Dragon Ball Fighter Z“: Fans der Anime-Serie bekommen ein brandneues Beat'em up serviert. Son-Goku, Son Gohan, Vegeta, Freezer und viele andere Helden sind mit von der Partie. Insgesamt gibt es laut Publisher Bandai Namco elf spielbare Figuren, die auf bis zu sieben Stages gegeneinander antreten können. Wie von den Vorgänger-Titeln aus dem „Dragon Ball“-Universum bekannt, ist das Prügel-Game äußerst rasant. Die beliebten Spezial-Angriffe der Charaktere sind auch wieder elementarer Bestandteil des dynamischen Kampfsystems. „Dragon Ball Fighter Z“ für Playstation 4 (PS4) und Xbox One kostet 70 Euro, die PC-Version ist 10 Euro günstiger. Die Altersfreigabe liegt bei zwölf Jahren.

„Street Fighter V: Arcade Edition“: Die legendäre 2D-Prügelspiel-Serie um Ryu, Ken, Chun-Li und Co. ist vielen Gamern seit den späten 1980er Jahren ein Begriff. Nun hat Publisher Capcom mit „Street Fighter V: Arcade Edition“ eine Sonderedition mit dem namensgebenden Arcade-Modus veröffentlicht. Käufer von „Streetfighter V“ können kostenfrei updaten. Der neue Modus lässt für alle Genre-Nostalgiker noch einmal 30 Jahre „Streetfighter“-Geschichte Revue passieren. Sechs Spielmodi stehen zu Beginn zur Auswahl, jeder davon entspricht einem Serientitel. Wer jetzt an eine Art Sammeledition denkt, hat weit gefehlt.

Denn alle Charaktere wurden nicht nur optisch überarbeitet, sondern auch hinsichtlich ihrer Fähigkeiten optimiert. Und echte Fans dürften sich über den neuen Extra-Battle-Modus und neue Spezialangriffe für die Kämpfer freuen, die sogenannten V-Trigger-Moves. „Street Fighter 5 Arcade Edition“ erscheint neben dem PC auch für PS4 zum Preis von jeweils rund 40 Euro.

„Kingdom Come Deliverance“: Wer glaubt, dass der Alltag im Mittelalter nur aus Kämpfen und Räubereien bestand, den möchte das vielversprechende Rollenspiel „Kingdom Come Deliverance“ eines Besseren belehren. Während sich Genre-Größen wie „Skyrym“ und Co. hauptsächlich eines kampflastigen Fantasy-Settings bedienen, geht es beim Rollenspiel-Experiment des Publishers Deep Silver auch viel um den Alltag im Mittelalter. Essen und Getränke müssen besorgt werden und haben auch nur eine begrenzte Haltbarkeit.

Viel Realismus hat das Prager Entwicklerstudio Warhorse Studios auch dem Kampfsystem verpasst. Einfach drauflosprügeln ist nicht. Auch werden Kettenhemdträger nicht gleich von einem einfachen Schwertstreich dahingerafft. Für ordentlich Trefferpunkte müssen es schon gezielte Hiebe oder Stiche sein. Das Game (ab 16 Jahren) erscheint sowohl für PS4 und Xbox One (jeweils 60 Euro), als auch für PC (50 Euro).

„Railway Empire“: In dieser Wirtschaftssimulation steuern die Spieler die Geschicke eines Eisenbahnunternehmens in den USA zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Das Spiel startet mit der Wahl eines Unternehmer-Charakters. Mit dieser Entscheidung verbunden ist die jeweilige Startregion, also Ost- oder Westküste. Dann geht es an die möglichst intelligente Planung des Streckennetzes, ans Verlegen der Gleise und darum, die passenden Lokomotiven samt Waggons auf die Schiene zu bringen.

Bis zu drei Computergegner wirtschaften mit dem Spieler um die Wette. Bei all der Eisenbahn-Hektik bietet die Eisenbahn-Simulation dem Spieler aber auch die Möglichkeit, das Spiel zu pausieren. Die Pause kann zum Basteln an Strecken und Zügen genutzt werden. Für rund 50 Euro kann ein PC-Ticket für den „Railway Empire“-Express von Publisher Kalypso gebucht werden. Besitzer von PS4 oder Xbox One müssen 10 Euro mehr zahlen. Eine Altersbeschränkung hat das Spiel nicht.

Peter Münch

Nintendo wird eines seiner populärsten Spiele – das Renn-Game „Mario Kart“ – auch auf Smartphones bringen.

08.02.2018

Zur Sicherheit im Netz gehört auch gezielter Informationsaustausch / Experten fordern effiziente Frühwarnsysteme

08.02.2018

Electronic Arts bringt offenbar die kostenpflichtigen Lootboxen in den Multiplayer-Shooter „Star Wars Battlefront 2“ zurück.

08.02.2018