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Computerspielpreis mit Einreichungsrekord

Berlin Computerspielpreis mit Einreichungsrekord

Der Deutsche Computerspielpreis hat in diesem Jahr so viele Bewerbungen verzeichnet wie noch nie. Es wurden 140 Spiele in den sieben Kategorien eingereicht, sagte Peter Tscherne am Montag der dpa.

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Die «Crysis»-Ego-Shooter-Spiele stehen seit Jahren im Kreuzfeuer der Kritik. Foto: David Ebener/Illustration

Berlin. Der Deutsche Computerspielpreis hat in diesem Jahr so viele Bewerbungen verzeichnet wie noch nie. Es wurden 140 Spiele in den sieben Kategorien eingereicht, sagte Peter Tscherne am Montag der dpa.

Er ist Geschäftsführer der Stiftung Digitale Spielekultur, die den Preis organisiert, der seit 2009 vergeben wird.

Neben Abenteuer- und Strategiespielen seien immer mehr Spiele für die ganze Familie vertreten. „Die Bandbreite der Spiele wächst zusehends“, sagte Tscherne. Die meisten Einreichungen habe es in der Kategorie „Bestes Nachwuchskonzept“ gegeben.

Als „Bestes Deutsches Spiel“ sind die Abenteuerspiele „Giana Sisters: Twisted Dreams - Rise of the Overlord“ und „The Inner World“ sowie der Ego-Shooter „Crysis 3“ nominiert.

Vor zwei Jahren hatte der Vorgänger des Ballerspiels, „Crysis 2“, den Preis gewonnen. Das sorgte für Kritik, das Spiel sei nicht „kulturell und pädagogisch wertvoll“. Damit rechnet Tscherne bei den Nominierungen dieses Jahr nicht: „Über die Debatte sind wir eigentlich hinaus.“

Der Computerspielpreis wird von den Branchenverbänden BIU und G.A.M.E vergeben, dieses Jahr erstmals gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur. Der Preis zeichnet Spiele deutscher Herstellern aus, die innovativ und pädagogisch wertvoll sind. Das Preisgeld beträgt insgesamt 385 000 Euro.



dpa

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