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00:00 15.01.2015
Intel-Managerin Renée James (49)

Seit der Einführung des iPhones 2007 hat sich an der Batterielaufzeit der Smartphones wenig geändert. Häufig halten die Akkus nicht einmal einen Tag. Intel-Managerin Renée James (49), die zum Führungszirkel beim weltgrößten Chip-Hersteller gehört, erklärt, welche Schritte unternommen werden müssen, um das Ärgernis zu beseitigen.

1 Warum halten Smartphones nicht eine Woche oder länger mit einer Batterie-Ladung durch wie früher die Handys?

Nun, die Geräte können auch viel mehr. Insbesondere die Multimedia-Anwendungen kosten Strom, etwa das Streaming von Video oder Audio.

2 Wer kümmert sich um das Stromsparen? Machen Sie das als Prozessor-Hersteller? Oder sind die Hersteller der Akkus in der Pflicht, bessere Batterien zu liefern, die länger halten?

Das Problem ist komplexer: Damit sich die Batterie-Laufzeit verlängert, müssen verschiedene Bereiche aufeinander abgestimmt werden. Zuerst muss der System-Designer das Gerät so entwerfen, dass es auf eine hohe Power-Effizienz ausgerichtet ist. Dann benötigen wir Fortschritte bei der Leistungsfähigkeit der Akkus. Dann müssen die Prozessoren für die Kommunikationsfunktionen wenig Strom verbrauchen. Und die Programme dürfen nicht die ganze Zeit Daten anfordern.

3 Auf das Smartphone, das zwei Wochen lang mit einer Akku-Ladung durchhält, werden wir aber noch warten müssen?

Ja, das ist kurzfristig nicht auf dieses Level zu bringen. Hilfreich sind bequemere Methoden, die Mobilgeräte wieder mit Strom zu versorgen. Deshalb haben wir auch das System verbessert, mit dem man Smartphones und andere Geräte drahtlos aufladen kann. Man legt das Smartphone auf den Tisch, damit der Akku ohne ein externes Netzteil oder Kabel mit Strom versorgt wird. Christoph Dernbach



OZ

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