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00:00 04.01.2018
Für Spiele oder Bildbearbeitung sind sehr große Bildschirme sinnvoll. Quelle: Foto: Henning Kaiser / Dpa

Soll es ein neuer Bildschirm für den PC sein, fangen die Probleme an: Nicht dass es ein Problem wäre, geeignete Modelle zu finden – im Gegenteil. Man hat die Wahl zwischen unzähligen Modellen. Bis zu mehrere tausend Euro lassen sich für einen Monitor anlegen. Das ist aber meist nicht nötig.

„Wer einen neuen Monitor kaufen möchte, sollte sich zunächst überlegen, für welche Anwendungen er ihn nutzt“, rät Ulrike Kuhlmann vom „c’t“-Fachmagazin. Wer keine Fotos bearbeitet oder Computerspiele spielt, stelle nur geringe Anforderungen. „Zum Surfen und Schreiben ist fast jeder Monitor geeignet.“

Damit die Nutzung des neuen Bildschirms komfortabel ist, sollte man beim Kauf vor allem auf ergonomische Eigenschaften achten, rät Jenny Braune von der Stiftung Warentest. „Wenn man später am Schreibtisch sitzt, sollten die Augen ungefähr auf Höhe der oberen Kante des Bildschirms sein. Diese Einstellung beugt Nackenproblemen vor.“ Damit das möglich ist, sollten Käufer zum Beispiel darauf achten, dass der Monitorfuß höhenverstellbar ist. Auch eine stabile Verarbeitung des Geräts ist wichtig, damit es nicht wackelt.

Die Größe des Bildschirms sollte man danach wählen, wie und woran man arbeitet. „Schreibt man nur mal einen Brief, ist ein kleiner Monitor ausreichend. Öffnet man gerne zwei Dokumente nebeneinander, sollte der Bildschirm etwas breiter sein“, rät Jenny Braune. „Für Spiele oder Bildbearbeitungen, bei denen man verschiedene Reiter oder Programme gleichzeitig öffnet, sind sehr große Bildschirme sinnvoll.“

Ulrike Kuhlmann empfiehlt, einen Bildschirm mit mindestens 22 Zoll Bildschirmdiagonale und Full-HD-Auflösung (1920 mal 1080 Pixel) zu kaufen, der schon ab rund 100 Euro zu haben ist. „Es gibt zwar einige günstigere Geräte, aber die Auflösung ist dann zu niedrig.“ Generell steige mit der Höhe der Auflösung auch der Preis der Bildschirme. „Für Monitore mit Ultra HD, auch 4K genannt, muss man ungefähr 300 Euro pro Gerät rechnen.“ Für Büroarbeiten sei das aber nicht nötig, zumal nicht jede Grafikkarte 4K unterstützt.

Ein weiteres Problem: „Das Bild ist bei Ultra HD zwar super fein aufgelöst, aber auch kleiner“, sagt Kuhlmann. „Für Leute ab einem Alter von 50 Jahren oder älter ist die Darstellung dann mitunter zu klein und sie profitieren nicht von der besseren Auflösung.“ Neben der Auflösung ist auch die Displaytechnologie wichtig für die Bildqualität. Einen nur sehr eingeschränkten Blickwinkel und geringe Kontraste bieten Monitore mit TN-Technik. „Dies ist nicht mehr zeitgemäß“, findet Ulrike Kuhlmann. Sie empfiehlt stattdessen Monitore mit MVA/PVA- oder IPS-Technik.

Auch die Bildwiederholrate spielt eine Rolle. „60 Hertz sind für die Büroarbeit notwendig“, sagt Ulrike Kuhlmann. „Bei weniger werden Bewegungen des Mauszeigers nicht mehr flüssig dargestellt.“ Für Gamer sind auch höhere Frequenzen von etwa 120 Hertz interessant.

Pauline Sickmann

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