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Multimedia FDP: Stadt soll für Glasfasernetz sorgen
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15:12 07.05.2018
Ein Glasfaserkabel wird verlegt Quelle: Peter Kneffel
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Greifswald

Bei Neubauten und großen Sanierungsvorhaben in Greifswald verlegt die Telekom für das städtische Wohnungsunternehmen Glasfaserkabel. Die immer wieder beschworenen Vorteile dieser Technik seien aber bislang nur gefühlt, sagt Sprecherin Jana Pohl. 2020 will die WVG die Mieter befragen, ob die Vorteile des Glasfasernetzes wirklich vorhanden sind.

Bis in die Verstärkerpunkte in den Straßen seien mit dem Hybrid-Glasfaser-Koaxialnetz der Vodafone Kabel Deutschland bereits 400 Mbit je Sekunde möglich. Die Grenze liege perspektivisch wie beim Glasfasernetz bei zehn Gigabit, so die Sprecherin. Pohl verweist ferner auf Kosten für die Leitungsverlegung von der Straße zu den Anschlusspunkten in den Kellern und notwendige umfangreiche neue Verkabelungen in den Häusern. 

Die Befragung erfolgt viel zu spät, findet der Greifswalder FDP-Vorsitzende David Wulff.  Die Wohnungsgenossenschaft Greifswald (WGG) sei da viel weiter, kritisiert er.

.„Wir arbeiten mit unserem Partner AEP-Plückhahn seit längerer Zeit daran, die eigenen Greifswalder Wohnhäuser in ein Glasfasernetz einzubinden“, bestätigt der Vorstandsvorsitzende der WGG, Jan Schneidewind. „Die Arbeiten stehen vor dem Abschluss.“ Ab dem 19. Juni würden die WGG-Mitglieder über das Glasfasernetz fernsehen. Auf Wunsch können diese über AEP-Plückhahn auch andere Produkte, wie Telefon und Internet, beziehen.

Greifswald hätte bereits ein Glasfasernetz haben können. 2016 bot die Deutsche Glasfaser an, ein Netz ohne Fördermittel zu bauen. Aber die Verhandlungen scheiterten.

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