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00:00 29.08.2018
Rügen/Hiddensee

Schnelles Internet für alle – um dieses Ziel zu erreichen, startet der Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (Zwar) zur nächsten Breitbandoffensive. „Am 3. September legen wir los – auch auf der Insel Hiddensee, wo Mitte Juli der symbolische Spatenstich vollzogen worden war“, kündigt Peter Liedtke, Bauleiter und Koordinator für den Breitbandausbau beim Zwar, an.

Seinen Worten zufolge würden Anfang September drei Projekte gestartet, in dessen Folge mehrere Orte auf Rügen und Hiddensee innerhalb der nächsten drei Jahre in den Genuss des schnellen Internets kommen sollen. Dabei handelt es sich um Teile der Gemeinden Trent, Schaprode, Neuenkirchen, Rappin, Kluis, Altenkirchen, Dranske, Putgarten, Lohme, Glowe, Mönchgut, Garz, Bergen, Putbus und Lietzow sowie die gesamte Insel Hiddensee. Dafür investiert der Zweckverband mit seiner Breitbandsparte an die 38 Millionen Euro. Diese Summe wird von Bund und Land gefördert. Mit dem Geld sollen etwa 4000 Grundstücke auf den beiden Inseln ans Glasfasernetz angeschlossen werden.

Die entsprechenden Aufträge haben Verbandsvorsteher Hans Lange aus Poseritz und sein Stellvertreter, der Binzer Bürgermeister Karsten Schneider, Ende der letzten Woche unterschrieben und vergeben.

Dies soll nach europaweiter Ausschreibung geschehen sein. Den Zuschlag bekam mit Tell Bau GmbH Sellin, Estra GmbH Bergen sowie Kabel + Satellit Bergen eine auf Rügen ansässige Arbeitsgemeinschaft.

Die wird in den vorgenannten Regionen Leerrohre mit einer Gesamtlänge von etwa 600 Kilometern verlegen – und eben auch auf Hiddensee. Dort sollen 860 Haushalte zwischen Grieben und Neuendorf einen Breitbandanschluss bekommen. Die Arbeiten werden wohl Ende 2020 abgeschlossen und dann ein Datenfluss von 50 Megabit pro Sekunde möglich sein. Derzeit sollen es auf der Insel zwischen Bodden und Ostsee weniger als sechs Megabit sein.

Stehen drei Projektgebiete vor dem Start, ist eines im Zusammenhang mit der Breitbandinitiative des Bundes abgeschlossen ( Ortslage Tilzow/Gewerbegebiet Tilzow sowie Alt Mukran, Neu Mukran, Wostevitz und Dubnitz) und in einem weiteren wird noch kräftig gewerkelt. Zu dem sollen die Gemeinden Altefähr, Rambin, Sagard, Sassnitz, Lohme, Ralswiek, Buschvitz, Bergen, Glowe und Ummanz gehören. Das Ziel:

bis Ende dieses Jahres 50 Megabit. „Wir und die Firmen arbeiten daran, dass wir es schaffen“, sagt Peter Liedtke.

Chris-Marco Herold

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