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00:00 03.04.2014

Verraltete Apps:

Was kann weg?

Veraltete Software zieht Viren an — Apps sind daher am besten regelmäßig auf Updates zu überprüfen. Wird eine Anwendung nicht mehr benötigt, ist sie ein Fall für den Kehraus beim Frühjahrsputz. Sie füllt nur den Telefonspeicher des Geräts und macht das Smartphone langsamer.

Apps, die unnötig im Hintergrund laufen oder nicht mehr gebraucht werden, sollten deinstalliert werden, um den belegten Speicherplatz und den Akkuverbrauch zu reduzieren.

„Zudem lagern Apps temporäre Daten auf der SD-Karte oder im Telefonspeicher zwischen: Im sogenannten Cache. Auch dieser sollte von Zeit zu Zeit entleert werden. Das funktioniert über den Menüpunkt ‚Cache löschen‘, wenn man die Apps über das Smartphone-Menü anwählt.“, erklärt Stephan Heininger vom Mobilfunkanbieter congstar.

Temporäre Dateien werden auch beim Surfen im Internet angelegt. Hier sollte man regelmäßig — nicht nur im Frühjahr — über die Sicherheitseinstellungen des Browsers Cookies, Cache und Verlauf löschen, um zu verhindern, dass zu viele personenbezogene Daten über das Surfverhalten gesammelt und an Dritte weitergegeben werden. Bei dieser Gelegenheit kontrolliert man am besten gleich mit, ob alle sonstigen Einstellungen dem eigenen Wunsch entsprechen. Ortungsdienste sollten zum Schutz der Privatsphäre und zur Verminderung des Akkuverbrauchs ausgeschaltet bleiben, sofern sie aktuell nicht benötigt werden. Auch die Bluetoothfunktion sollte man nur bei Gebrauch einschalten.

Unnötige Apps deinstallieren —

so funktioniert‘s

Das Löschen von Apps funktioniert bei Android-Smartphones über das Menü „Systemeinstellungen“. Über die Liste aller installierten Apps können diese ausgewählt und deinstalliert werden. Es gibt auch spezielle Apps, die die Löschung von anderen Anwendungen komfortabler gestalten. Zu diesen gehört etwa der ‚KS UninstallerS´. Auch diese App kann nach dem Verwenden wieder über die Systemeinstellungen entfernt werden.

Apps wie ‚Systempanel‘ listen auf, welche Apps die meisten Ressourcen verbrauchen oder ob sie im Hintergrund laufen und helfen somit dabei, entsprechende Anwendungen auszusortieren. Wer ein iPhone besitzt, löscht die Apps, indem er sie so lange antippt, bis die Icons zu wackeln beginnen. Anschließend können die Apps einfach mit einem Klick auf das schwarze Kreuz oben links am Icon entfernt werden.

Tools und Tricks für eine saubere Hardware

Unappetitlich aber plakativ als Erinnerung: Laut einer Studie der London School of Hygiene & Tropical Medicine tummeln sich auf Smartphones bis zu zehn Mal so viele Bakterien wie auf öffentlichen Toiletten.

Die regelmäßige Reinigung von Display und Co gerade bei intensivem Smartphonegebrauch ist wichtig, wenn man die nächste Erkältungswelle nicht mitmachen will. Das Microfasertuch ist dabei der Klassiker: Trocken abwischen genügt in der Regel.

Bei hartnäckigem Schmutz kann man das Tuch leicht anfeuchten, sollte aber darauf achten, dass kein Wasser ins Gehäuse eintritt. Bei der Display-Reinigung ist darauf zu achten, dass das Reinigungsmittel keine Lauge oder Seife enthält, da diese dem Display schaden. Am besten verwendet man Mittel mit natürlichen Inhaltsstoffen oder eine Knetgummi-ähnliche antibakterielle Reinigungsmasse.

Werkzeug-Fans aufgepasst: Beim Smartphone-Putz sind ausschließlich Wattestäbchen und Zahnstocher erlaubt. „Auf keinen Fall sollte man Schräubchen am Smartphone lösen, da andernfalls die Garantie erlischt“, rät Stephan Heininger. „Bei der Smartphone-Sauberkeit gilt zudem die Regel: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Wer mit dem Gerät sorgsam umgeht und es mit passender Schutzhülle und Folie ‚kleidet‘, ist meist auf der sicheren Seite“, empfiehlt Mobilfunk-Experte Stephan Heininger.

Nützliche Helfer
Um den Touchscreen von fettigen Fingerabdrücken zu befreien, genügt ein Mikrofasertuch. Mit kreisenden Bewegungen lassen sich Rückstände der Bedienung entfernen. Bei grobem Schmutz genügt es, wenn man die Stelle auf dem Display leicht anfeuchtet und bearbeitet. Dabei darauf achten, dass kein Wasser ins Gehäuse kommt.



Wenn man doch chemische Reiniger benutzt, sollte man darauf achten, dass sie keine Seife oder Lauge enthalten, da diese schädlich für den empfindlichen Touchscreen sind.



Wattestäbchen eignen sich gut für die Reinigung, etwa der Kopfhörer-Buchse und des (Micro-) USB-Anschlusses. Vor Benutzung sollte man die Stäbchen von groben Fusseln befreien.


Mit dem Zahnstocher lassen sich vor allem sehr kleine und enge Zwischenräume säubern, die sich über die Zeit hinweg mit Dreck und Staub füllen. Um die Spaltmaße gründlich zu säubern, kann man die Rückseite des Gehäuses öffnen, sofern es vorgesehen ist. Man darf aber nicht in die kupfer- oder goldfarbenen Kontakte stechen, da sie sehr empfindlich sind.



Schrauben mit dem Hinweis „Void“ oder „Guarantee void if removed" sollte man nicht anrühren, da die Garantie verfällt, wenn man die Schraube entfernt.



OZ

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