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Multimedia Gmail: App-Entwickler können E-Mails mitlesen
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15:16 03.07.2018
Das Logo von Gmail. Quelle: dpa
Mountain View

Vor einem Jahr kündigte Google an, keine E-Mails von Gmail-Nutzern mehr lesen zu wollen. Davor hatte das Unternehmen in der Gratis-Version die Mails der Nutzer durchforstet, um so Anzeigen zu personalisieren. Doch dieses Versprechen hier wohl nicht, dass nicht externe App-Entwickler Zugriff auf die Mails haben.

Wie das Wall Street Journal berichtet, erlaubt Google hunderten Software-Entwickler, Millionen von E-Mails zu scannen – und zwar nicht nur durch Maschinen, sondern auch von Menschen. Dabei haben sie Zugriff auf die Zeitstempel, Adressen und den Inhalt der Nachricht.

So überprüfen Sie, welche Apps Zugriff auf Ihr Google-Konto haben

Zwar müssen die Nutzer dem Zugriff über ein sogenanntes Opt-In zustimmen, zum Beispiel wenn sie sich in einer gewissen App mit ihrem Gmail-Konto anmelden. Allerdings sei dabei nicht unbedingt ersichtlich, dass Menschen und nicht nur Maschinen mitlesen können, schreibt The Verge. Demnach checkt Google, bevor es Unternehmen den Zugriff erlaubt, ob diese zum Beispiel ihre Identität in der App korrekt darstellen und ob die App wirklich eine Email-Analyse braucht. Einen Missbrauch durch die Drittanbieter hat es wohl nicht gegeben.

Nutzer sollten trotzdem genau überlegen, mit wem sie ihre Daten teilen: Mit diesem Tool, können Sie überprüfen, welche Apps oder Dienste Zugriff auf Ihr Google-Konto haben. Denn das Prozedere erinnert nicht zuletzt an den Cambridge-Analytica-Skandal. Auch Facebook hatte danach verkündet, Drittanbietern seit 2015 keinen Zugriff auf Daten mehr zu gewähren, für Hardware-Hersteller aber wohl Ausnahmen gemacht.

Von asu/RND

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