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00:00 18.05.2017

Wie können Blinde und Sehbehinderte besser am Social-Media-Leben teilnehmen? Darüber haben sich einige Kreative aus Hamburg Gedanken gemacht und eine „hörbare“ Foto-App entwickelt. „Es geht um das Teilen von Erinnerungen und darum, diese so barrierefrei wie möglich – aber auch emotional erfahrbar zu machen“, sagt Katharina Jach von FotoOto auf der Internet-Konferenz re:publica in Berlin.

Wie es funktioniert? Nutzer knipsen ein Foto, die App liest per Bilderkennung, was darauf ist und erklärt es in ganzen Sätzen per Audio. Die User können dann noch einen Kommentar zum Bild einsprechen.

Das Besondere ist, dass darüber hinaus jedes Foto in Klänge übersetzt wird und somit eine eigene Melodie bekommt. Zum Schluss kann das Bild dann via Facebook, Instagram und Co. geteilt werden.

„Bis zu 256 Farben werden analysiert und einzelnen Tönen zugeordnet“, erklärt Jach. Ein Landschaftsbild mit großer Wiese und breitem Himmel ergebe eher eine ruhige Melodie, die wuselige Großstadtaufnahme dagegen hektische Töne.

Die App ist kostenfrei im iTunes-Store erhältlich. Seit dem Start vor drei Wochen wurde sie Jach zufolge etwa 600 Mal runtergeladen. Hinter FotoOto steht eine Hamburger Kommunikationsagentur, die die Anwendung gemeinsam mit einem Tonstudio und zwei Tech-Unternehmen innerhalb von 18 Monaten entwickelt hat.

Info: fotooto.de

OZ

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