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Multimedia Kartoffelkrieger und Puzzles
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00:00 19.10.2017

Samus Aran ist zurück. Die Alien-Jägerin zieht auf dem Nintendo 3DS wieder in den Kampf gegen Weltraumpiraten und die Metroids. Nintendo belebt mit „Metroid: Samus Returns“ den zweiten Teil der „Metroid“-Reihe neu. Das ursprünglich für den Gameboy entwickelte Spiel wurde von Grund auf neu programmiert. Statt der groben Schwarz-Weiß-Grafik von 1991 gibt es farbenfrohe 3D-Grafik, organische Animationen und kinoreife Momente.

Auch das Gameplay wurde modernisiert, doch im Kern hat es immer noch alles, was ein Metroid ausmacht: ein actionreicher Plattformer in einem riesigen Labyrinth voller fieser Gegner, versteckter Geheimnisse und spektakulärer Bosskämpfe. „Metroid: Samus Return“ kostet rund 45 Euro für den Nintendo 3DS.

Ob Ritter, Ninja, Revolverheld oder Scharfschütze – viele Videospiel-Helden haben Bedarf an Waffen. Also sollte ein Waffengeschäft für Helden doch ein lukratives Geschäft sein? Genau diesen Gedanken verfolgt „Holy Potatoes! A Weapon Shop?!“ von den Daylight Studios. In der Wirtschaftssimulation der etwas anderen Art führen Spieler ein Waffengeschäft, das die Helden der Region mit dem benötigten Kampfgerät versorgt. Diese Helden sind alle Kartoffeln, was ihren Bedarf an Klingen und Pistolen aber nicht schmälert.

Alle Produktionsschritte müssen sorgfältig geplant werden: Design der Waffe, Herstellung, Veredlung, bei Bedarf noch ein kleiner Zauberspruch. Dann müssen die Produkte natürlich noch beworben und an die richtige Kartoffel gebracht werden. Mit steigendem Profit wachsen auch die eigenen Möglichkeiten. Zufriedene Kunden kommen zudem wieder und bringen vielleicht wertvolle Materialien von ihren Abenteuern mit, die zu neuen, besseren Waffen führen. Für 4,99 Euro können Spieler auf iOS und Android zum Waffenhändler für Kartoffeln werden.

Wie kommen eigentlich all die Daten und Informationen innerhalb eines Computers oder des Internets von einem Ort zum anderen? Glaubt man dem Spiel „Data Wing“ von Dan Vogt, sorgt ein kleines Dreieck für den Datenfluss, indem es durch kurvige Rennstrecken manövriert. Das mag wissenschaftlich gesehen nicht korrekt sein, macht aber dafür Spaß. Das Dreieck erinnert an den Klassiker „Asteroids“ und kann ziemlich schnell werden, mit zunehmender Geschwindigkeit steigt aber auch das Trägheitsmoment, Magnetfelder und Gravitation bringen das Schiff ins Schlingern. Wer in die Bande knallt, muss erst wieder langsam Fahrt aufnehmen, was bei dem knappen Zeitlimit oder bei herannahenden Konkurrenten schnell die Niederlage bedeuten kann.

„Data Wing“ ist also eher Geschicklichkeit- als Rennspiel. Neben dem Gameplay überzeugt das Spiel mit einer guten Story, die zwischen den Rennen erzählt wird. „Data Wing“ gibt es kostenlos für iOS und Android.

Der Traum eines eigenen Imperiums ist der Traum vieler Menschen. „Acht-Minuten Imperium“ von Acram Digital erfüllt ihn in acht Minuten. Basierend auf dem Brettspiel mit demselben Namen ähnelt es Strategiespielen wie „Civilization“ oder „Anno 1602“. Nur geht hier alles schneller. Bis zu fünf Spieler wollen ein kleines Reich erobern und ziehen dazu abwechselnd Karten, die ihnen Aktionen ermöglichen. Sie können Truppen ausheben, Länder besetzen, Städte gründen, Feinde angreifen oder Ressourcen sammeln.

Da alles auf engem Raum geschieht, sind von jeder Aktion auch direkt die Mitspieler betroffen, die ihrerseits versuchen, ihren Teil des Reiches auszubauen und die Feinde klein zu halten. Das Spiel ist einfach zu verstehen und ermöglicht dadurch schnelle und spaßige Runden. Die Tiefe anderer Strategiespiele wird aber nicht erreicht. „Acht-Minuten-Imperium“ kostet derzeit 5,49 Euro und ist bei iTunes und Google Play in einer Minute heruntergeladen.

Wer Puzzle-Spiele für Smartphones mag, braucht sich nicht über zu wenig Auswahl zu beschweren. Um da aus der Masse herauszustechen, braucht es schon eine besondere Idee. Die hat „Motif.“ von Tarik Canturk zu bieten. In dem Puzzle muss der Spieler komplexe geometrische Gebilde nachbilden, die Schneeflocken ähneln. Der Clou daran: Diese Gebilde bestehen immer nur aus simplen Linien und Formen, die aber im richtigen Winkel ineinander verschoben und überlagernd ein komplexes Muster ergeben.

Trotz der komplexen Herausforderungen ist die Bedienung einfach. Dabei ist es faszinierend zu beobachten, wie beim Ausprobieren neue Gebilde entstehen. „Motif.“ für iOS kostet 2,29 Euro.

Benjamin Krüger

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