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Multimedia Sprachassistenten für daheim: Was sie können
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00:00 08.06.2017

Geht es um digitale Sprachassistenten für daheim, gibt es aktuell auf dem deutschen Markt eigentlich nur einen großen Namen: Alexa. Amazons Sprachassistent steckt neben den hauseigenen Boxen Echo und Dot in einer immer größeren Anzahl weiterer vernetzter Geräte. Die Konkurrenz – bestehend aus Microsofts Cortana, dem Google Assistant oder Apples Siri – ist in Deutschland noch nicht richtig angekommen. Cortana wird demnächst ihr Debüt in vernetzten Lautsprechern von Harman Kardon und HP feiern, der Deutschlandstart von Apples Siri-Box HomePod ist für 2018 angekündigt, und Googles Home-Lautsprecher mit dem Assistant soll im Laufe des Sommers in Deutschland an den Start gehen.

In der Funktion unterscheiden sich die Systeme am Ende nicht groß. Meist handelt es sich um Lautsprecher mit eingebauten Computern und Mikrofonen. Einige Modelle kommen bald sogar mit Bildschirm, Amazon bietet in den USA auch eine smarte Kamera an, die beim Finden von Outfits helfen soll. Einmal ins Heimnetzwerk eingebunden lauschen die Assistenten auf ihr Aktivierungswort. Sagt der Nutzer dann etwa „Alexa“, aktiviert sich der Assistent und führt auf Kommando Aktionen aus.

Richtig spannend wird es in Verbindung mit anderen Geräten. „Sie können damit ohne Probleme das Smart Home steuern“, sagt Timm Lutter vom Branchenverband Bitkom. Das ist möglich, weil die Anbieter ihre Systeme für Hersteller öffnen. Diese können dann eigene Produkte entwickeln, die sich über Alexa, Siri und Co. steuern lassen.

Das sind zum Beispiel vernetzte Glühbirnen, die per Sprachkommando gedimmt werden können.

Hat man keine vernetzten Geräte, bleibt auch der Funktionsumfang eines Heimassistenten gering. „Die Box als solches ersetzt kein Smart Home“, sagt Timm Lutter. Sie ist nur eine Steuerungsmöglichkeit. Und wenn die Lampe und der Thermostat sich nicht mit Alexa, Cortana oder Siri verstehen, bleibt es dunkel und kalt.

Egal wie oft man dem Assistenten befiehlt, das Licht einzuschalten – „sind keine vernetzten Geräte vorhanden, sind Amazons Echos bessere Küchenradios“, urteilt Sven Hansen vom „c’

t“-Fachmagazin. Und auch wenn allerorts die Rede von der künstlichen Intelligenz ist: Am Ende spricht man immer noch mit einer Maschine. „Es gibt relativ wenig Intelligenz“, sagt Hansen. Wirklich frei sprechen kann man mit Alexa und Co. nicht. „Alexa, mir ist kalt“, funktioniert beispielsweise nicht. Man muss schon relativ konkrete Sprachbefehle geben.

Und Nutzer müssten darauf vertrauen, dass Hersteller die Geräte anständig gegen Zugriff von außen absichern.

Till Simon Nagel

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